Viele Diskussionen nach Niederlage gegen Berlin

FREITAG, 14. SEPTEMBER 2007

Die Haie mussten am Freitagabend im Spiel gegen die Eisbären Berlin eine Niederlage hinnehmen. Der KEC unterlag den Hauptstädtern in der Kölnarena vor 14.089 Fans mit 2:4.


Vor den Augen von Bundestrainer Uwe Krupp hatten die Haie die erste Chance des Spiels. Dmitriev scheiterte aber am gut aufgelegten Berliner Torwart Ziffzer (6.). Zehn Minuten später machte es Ciernik besser, als er zum 1:0 traf (16.). Der Slowake war es auch, der den Vorsprung des KEC ausbaute. Nach schönem Zuspiel von Marcel Müller vollendete er in Unterzahl zum 2:0 (25.). Doch der Meister von 2005 und 2006 gab sich nicht geschlagen und kam durch Baxmann zurück in die Partie (29.). 34 Sekunden vor der zweiten Sirene konnte Smith den Spielstand egalisieren (40.).


In der 44. Minute ereignete sich die wohl spielentscheidende Szene, die während und nach der Partie für viele Diskussionen sorgte. Nach einem Pfostenschuss der Berliner prallte der Puck erneut Richtung Haie-Tor und rutschte Richtung Torlinie. KEC-Keeper Scott wischte die Scheibe wieder Richtung Spielfeld. Schiedsrichter Piechazek entschied zunächst auf Tor, bemühte dann aber den Videobeweis. Nach mehreren Minuten entschied er auf Tor für Berlin, was auf Haie-Seite viel Ärger und Unverständnis auslöste. Offizieller Torschütze: Felski (44.). Die Übertorkamera zeigt den Puck zu keinem Zeitpunkt über der Linie. Die Scheibe rutscht langsam und flach Richtung Linie und wird von Scott, als sie genau auf der Linie ist, mit dem Handschuh mit viel Schwung und Tempo wieder ins Feld gewischt.


In der 52. Minute scheiterte Marcel Müller per Penalty, kurz darauf entschied Beaufait die Partie durch das 2:4 zugunsten der Gäste (53.).


Am Sonntag spielen die Haie in Hannover (14.30 Uhr).


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