Sonntag, 02. Mai 2021

Para Eishockey-Nationalmannschaft bereitet sich in Köln auf B-WM vor

Die Para Eishockey-Nationalmannschaft war von Freitag bis Sonntag im Rahmen eines Leistungslehrgangs im Haie-Zentrum in Köln-Deutz zu Gast, um sich auf die anstehende B-WM vorzubereiten.

Die Vorbereitung der Deutschen Nationalmannschaft im Para Eishockey läuft auf Hochtouren. Da sie Teil des B-Pools sind, bereiten sie sich aktuell auf die B-WM im September im schwedischen Östersund vor. Die beiden Erstplatzierten der B-WM rücken automatisch in den A-Pool vor und nehmen am Qualifikationsturnier für die Paralympics 2022 in Peking teil. Los geht es für die 17-köpfige Nationalmannschaft um Bundestrainer und Ex-Haie-Spieler Andreas Pokorny am 17. September. Dann müssen sie sich gegen China, Japan, Polen und Schweden beweisen.

Andreas Pokorny spielte neun Jahre lang für die Kölner Haie und wurde mit ihnen drei Mal deutscher Meister. Von Freitag bis Sonntag bereitete er seine Mannschaft in seiner alten Heimat im Rahmen eines Leistungslehrgangs in vier Trainingseinheiten intensiv auf die kommende B-WM vor. Denn die Vorbereitung war kurz. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Nationalmannschaft von Oktober bis März nicht auf dem Eis stehen. "Das ist der zweite Lehrgang für uns. So langsam kommt der Rost weg und wir kommen aus dem Winterschlaf zurück“, äußerte sich Pokorny zum Training nach der sechs-monatigen Pause.

Besonders nach dem Ausfall der EM im vergangenen Jahr ist die Vorfreude und Hoffnung auf die anstehende B-WM groß. "Ich bin sehr optimistisch. Wir haben eine gute Chance. In der Vergangenheit hatten wir häufig das Pech unsere Tickets in den letzten Minuten vergeben zu haben, aber ich schätze uns als eine sehr starke Mannschaft ein, mit vielen jungen Spielern, die eine gute Erfahrung mitbringen und diese auf dem Eis gut einbringen. Ich bin sehr zufrieden mit der Mannschaft und der Konstellation“, sagte Kapitän Sebastian Disveld, der bereits bei drei Welt- und zwei Europameisterschaften dabei war.

Disveld berichtete nach der ersten Trainingseinheit, was das Besondere am Para Eishockey für ihn ist: „Ich mag die Geschwindigkeit und die überraschenden Momente und Möglichkeiten auf dem Eis besonders. Außerdem kommt man dadurch aus dem Rollstuhl raus, das ist das schönste daran.“

Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen wie BioSteel und PENNY – die ebenfalls Partner der Kölner Haie sind – die Para Eishockey Nationalmannschaft mit ihrem Beitrag fördern.

Die Kölner Haie wünschen der Para Eishockey-Nationalmannschaft für die anstehende B-WM viel Erfolg!

Foto: Dietmar Clotten

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