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Heimserie gerissen: Haie unterliegen Eisbären Berlin

SONNTAG, 17. JANUAR 2010

Nach acht Heimsiegen in Serie hat der KEC am Sonntagnachmittag in eigener Halle verloren. Vor der Saisonrekordkulisse von 15.048 Zuschauern unterlagen die Haie dem Deutschen Meister Berlin mit 3:5.


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Marcel Müller, der vor der Partie seine „Spieler des Monats“-Trophäe der Eishockey News entgegen nehmen durfte, hatte die erste Chance des Spiels. Sein Flachschuss wurde jedoch von Eisbären-Torwart Rob Zepp mit dem Schoner abgewehrt (4.). Die beste Möglichkeit der Gäste vereitelte Haie-Stürmer Bryan Adams, der einen Schlagschuss Richie Regehrs am Tor vorbei fälschte. Der Einschlag wäre ohne die Aktion des Kanadiers wohl gewiss gewesen (10.). Dem Norweger Mats Trygg war es – wie beim Heimspiel gegen Straubing – vorbehalten, das erste Tor de Partie zu erzielen. Sein Schuss fand den Weg zum 1:0 ins Netz (11.).


Auch im Mitteldrittel sahen die Fans ein interessantes und schnelles Match. Andy Roach hatte Pech, als sein abgelenkter Schlagschuss nur den Pfosten des Kölner Tors traf (21.). Mehr Glück hatte kurz darauf KEC-Flügelflitzer Dusan Frosch. Er traf bei seinem Torabschluss den Puck nicht richtig, übertölpelte damit aber Berlins Schlussmann. Die Scheibe kullerte zum 2:0 über die Linie (25.). Plötzlich ging es Schlag auf Schlag. Tyson Mulock verkürzte 37 Sekunden später auf 2:1 (26.), wiederum nur 42 Sekunden später nutzte Ivan Ciernik ungewohnten Freiraum und erhöhte mit seinem 19. Saisontreffer auf 3:1 (26.). Doch noch vor der nächsten Sirene kehrte Ernüchterung auf den Rängen ein. Florian Busch (31., Überzahl) und André Rankel stellten auf 3:3 (38.).


Ciernik hatte die erste Möglichkeit im letzten Drittel, doch sein Alleingang in Unterzahl endete am Schoner Zepps (43.). Wenige Augenblicke später brachte Eisbären-Kapitän Steve Walker mit einem satten Schlagschuss Berlin erstmals – dafür aber entscheidend – in Führung (44.). Beste Chancen auf beiden Seiten (Martin Bartek scheiterte an Zepp, Berlins Busch wischte vor dem leeren Kölner Tor über den Puck) blieben ungenutzt. In den letzten Sekunden nahm Haie-Trainer Bill Stewart Torwart Lars Weibel zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Das Risiko wurde nicht belohnt – im Gegenteil: Rankel sorgte mit einem Schlenzer ins leere Tor für den 5:3-Endstand in einer spannenden und intensiven Partie.


„Beide Teams haben sehr gut gespielt“, sagte Stewart danach, „aus solchen Spielen und der Art, wie Berlin spielt, können wir viel lernen. Für uns sind die jetzigen Spiele schon wie Play Offs, denn die Tabelle ist so eng. Wir arbeiten von Tag zu Tag und hoffen, dass Mirko Lüdemann am Dienstag wieder dabei ist. Auf Daniel Rudslätt hoffen wir am Freitag in Augsburg.“


Am Dienstag spielen die Haie in Nürnberg (19.30). Nächstes Heimspiel: 26.01. gegen Mannheim (19.30 Uhr).


HIER gibt es Haie-Karten (Neu: Print@Home)!