Wir können unser Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters in einem engen NRW-Duell erfolgreich gestalten und gewinnen die Partie mit 4:2. Dominik Bokk, Nate Schnarr, Louis-Marc Aubry sowie Patrick Russell schießen unsere Tore. Hinten hält Janne Juvonen zusammen mit einer konzentrierten Defensive den Laden so gut es geht dicht, sodass wir trotz vieler Iserlohner Abschlüsse die Oberhand behalten – und das zum 14. Mal in der PENNY DEL in Folge.
Die Gäste aus dem Sauerland erwischten vor 18.600 Zuschauern im ausverkauftem Haifischbecken den besseren Start und hatten durch Daniel Fischbuch die erste Chance der Partie (2.). Oliwer Kaski meldete zwei Minuten später unsere Offensivbemühungen an, setzte seinen Schlagschuss aber knapp den Kasten. Auf der Gegenseite hätte Christian Thomas den IEC beinahe in Führung gebracht, scheiterte im Eins gegen Eins aber an Janne Juvonen (4.).
Iserlohn hatte weiterhin Oberwasser und hielt uns rund um die elfte Minute mit einem starken Shift lange in unserer Zone, doch dann konnten wir die Scheibe erobern und mit Louis-Marc Aubry und Dominik Bokk einen vielversprechenden Konter fahren, diesen aber nicht verwerten (12.). Kurz darauf konnte eben Genannter Bokk dann aber doch das 1:0 erzielen – im ersten Überzahlspiel des Tages fackelte er einen One-Timer auf Vorlage Kaskis und Kammerers das erste Tor des Tages (15.). Weitere Tore sollten im ersten Drittel nicht fallen.
Zu Beginn des Mittelabschnitts schnupperte Kaski am 2:0, doch Andreas Jenike im IEC-Kasten konnte den Puck so eben noch abwehren – in der 25. Minuten hatten beide Teams Chancen auf das Tor, doch sowohl Thomas auf IEC-Seite als auch Gregor MacLeod verpassten gute Möglichkeiten. Drei Minuten später fiel dann aber doch der nächste Treffer – und zwar auf unserer Seite. Aubry bediente Nate Schnarr am zweiten Pfosten, der Jenike mit einem Direktschuss von links zum zweiten Mal an diesem Tage überwand, 2:0 (32.)!
Die Gäste, die ein starkes Auswärtsspiel lieferten, kamen in der 34. Minute zum verdienten Anschlusstreffer. Daniel Fischbuch nutzte eine der wenigen Unachtsamkeiten, tauchte frei vor Juvonen auf und überwand diesen listig mit einem Schuss durch die Beine. Doch wir konnten nur kurze Zeit später – zum viel ziterten „psychologisch wichtigen Zeitpunkt“ – die alte Zwei-Tore-Führung wieder herstellen. Jan Luca Sennhenn brachte die Scheibe zum Tor, vor diesem wartete Aubry im Slot und fälschte unhaltbar zum 3:1 ab (37.).
Das dritte Drittel startete zunächst etwas verhalten – beide Teams standen hinten sicher, sodass es bis zur 50. Minute dauerte, bis sich offensiv wieder etwas auftat. Patrick Russell und Gregor MacLeod fuhren in Überzahl einen vielversprechenden Konter, der Däne legte im richtigen Moment auf MacLeod, der die Scheibe am zweiten Pfosten aber leider nicht richtig traf, weswegen die Chance verpuffte. In der 54. Minute prüften beide Teams jeweils das Aluminium, vier Minuten später kamen die Gäste zum erneuten Anschlusstreffer. Thomas behielt im Slot die Übersicht und netzte aus kurzer Distanz zum 3:2 ein (58.). Kurz darauf nahm Gästecoach Stefan Nyman seinen Goalie für einen sechsten Feldspieler vom Eis, was Russell nur 33 Sekunden nach dem Iserlohner Anschlusstreffer zum 4:2 nutzte (58.).
Dabei blieb’s, sodass wir durch den Erfolg über Iserlohn den 14. (PENNY) DEL-Sieg in Folge einfuhren konnten und damit einen neuen Vereinsrekord aufstellten. Weiter geht’s für unsere Mannschaft am Freitag, den 22. Januar (19:30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel bei den Schwenninger Wild Wings.
TORE
1:0 Dominik Bokk (Powerplay/Kaski, Kammerer) 15. Minute; 2:0 Nate Schnarr (Aubry, MacLeod) 28. Minute; 2:1 Daniel Fischbuch 34. Minute; 3:1 Louis-Marc Aubry (Sennhenn) 37. Minute; 3:2 Christian Thomas (Napravnik, ) 58. Minute; 4:2 Patrick Russell (Austin, Kaski) 58. Minute;
FAKTEN
- Wir gewinnen das 14. DEL-Spiel in Folge und stellen damit einen neuen Vereinsrekord auf
- Erstmals seit dem 02. Januar konnte der länger fehlende Nate Schnarr wieder treffen und steht damit nun bei 14 Saisontoren
- Von 17 Haie-Versuchen fanden vier ihren Weg ins Netz
- Iserlohn schoss insgesamt 50-mal in Richtung unseres Tore (26 Torschüsse)
- Janne Juvonen spielte erstmals mit seiner neuen KEC-Maske
STIMMEN
Beide Teams haben gutes Eishockey gespielt. Es gab nicht wirklich viele Offensivchancen, gerade bei uns – wir hatten nicht die Energie, die wir sonst haben, um Offensive zu erzeugen. Iserlohn hat es defensiv sehr gut gemacht. Wir hatten in der jüngeren Vergangenheit viele solcher Spiele, am Ende finden wir aktuell einen Weg, Spiele zu gewinnen. Auch, weil wir auf der Torhüterposition sehr gut aufgestellt sind. Die Unterzahl-Spieler haben heute stark gearbeitet. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber ich freue mich sehr über den Sieg.
KARI JALONEN
Wir hatten das Spiel nicht so richtig im Griff. Iserlohn hat uns das Leben schwer gemacht und hatte viele Chancen. Wir haben defensiv gut gestanden und hatten einen starken Torwart im Tor – das hat uns dabei geholfen, die Punkte einzufahren.
DOMINIK BOKK