Gelungener Heimauftritt gegen die Panther! Vor 18.600 Zuschauern in einer abermals ausverkauften LANXESS arena gewinnen wir unser Heimspiel gegen Augsburg mit 6:2. Zwei Tore von Kevin Niedenz im ersten Drittel ebnen den Weg, weitere Treffer von Kaski, MacInnis, Kemiläinen und Kero sorgen für den 6:2-Endstand. Wir haben den Spielbericht.
Unsere Mannschaft startete gut ins Heimspiel gegen die Panther und konnte sich früh mehrfach im Augsburger Drittel fest spielen. Die Spielfreude war unseren Jungs dabei sichtlich anzumerken, viele schöne Spielzüge waren der Beweis. In der achten Minute belohnte sich unsere Mannschaft dann auch für die starke Anfangsphase. Nachdem Parker Tuomie noch am Augsburger Abwehrblock scheiterte, schnappte sich Kevin Niedenz die freie Scheibe und jagte das Hartgummi humorlos in die Maschen (8.).
Anschließend kamen die Gäste aus der Fuggerstadt besser in die Partie, scheiterten mit ihren Abschlüsse jedoch am starken Felix Brückmann, der an diesem Abend für Janne Juvonen zwischen den KEC-Pfosten stand. Kurz vor Ende des Startdrittels war es erneut Kevin Niedenz, der für den zweiten Torschrei der 18.600 Zuschauer sorgte. In ähnlicher Position wie bei seinem ersten Treffer kam der Stürmer mit der Rückennummer 46 aus zentraler Position zum Abschluss und traf unhaltbar für AEV-Goalie Peyton Jones zur 2:0-Drittelführung.
Aus der ersten Pause heraus erwischten die Panther den besseren Start. Nach einem guten Aufbaupass spielen die Panther einen guten Konter, den Busdecker aus dem linken Bullykreis in die Maschen setzte und auf 1:2 verkürzen konnte (22.). Doch unsere Mannschaft ließ sich durch den frühen Gegentreffer nicht aus ihrem Spiel bringen. Im Gegenteil: Wir spielten weiter sehr strukturiert und schnürten die Panther phasenweise in deren Drittel ein.
Der verdiente Lohn folgte in der 28. Minute, als Dominik Uher einen Aufbaupass abfing, auf Oliwer Kaski querlegte und dieser mit einem platzierten Schuss den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellte. Acht Minuten später zeigte unsere Mannschaft, dass sie auch in Überzahl erfolgreich sein können. MacInnis schloss eine schöne Kombination über Bokk und Tyrväinen aus dem Slot zum 4:1 ab (36). Davor verhindere Felix Brückmann mit einigen starken Paraden den zweiten Gegentreffer.
Der Schlussabschnitt ist dann recht schnell erklärt. Unsere Mannschaft kontrollierte weiterhin die Partie und konnte die Führung durch einen von Kemiläinen abgefälschten Vittasmäki-Schuss auf 5:1 erhöhen (48). Nach dem zwischenzeitlichen Anschluss durch Augsburgs Button konnte Tanner Kero nur 27 Sekunden später den Vier-Tore-Vorsprung wieder herstellen. Am Ende stand ein verdienter und auch in der Höhe verdienter 6:2-Heimsieg.
TORE
1:0 Kevin Niedenz (Tuomie) 8. Minute; 2:0 Kevin Niedenz (Tyrväinen, Kaski) 20. Minute; 2:1 D.J. Busdecker (Kunyk, Schemitsch) 22. Minute; 3:1 Oliwer Kaski (Uher) 28. Minute; 4:1 Ryan MacInnis (Überzahl/Tyrväinen, Bokk) 36. Minute; 5:1 Valtteri Kemiläinen (Vittasmäki, Aubry) 48. Minute; 5:2 Ryan Button (Blank, Renner) 52. Minute; 6:2 Tanner Kero (Sennhenn, Vittasmäki) 52. Minute
FAKTEN
- Kevin Niedenz erzielte mit dem 1:0 unseren 100. Heimtreffer in dieser Saison und feierte mit seinem zweiten Treffer seinen ersten PENNY DEL-Doppelpack
- Die LANXESS arena war zum achten Mal in Serie mit 18.600 Zuschauern ausverkauft
- Markus Nutivaara feierte sein KEC-Debüt
- Wir blieben auch im vierten Spiel nach der Olympia-Pause ohne Gegentreffer in Unterzahl
STIMMEN
„Es war nicht so einfach für uns, sich auf dieses Spiel vorzubereiten, nachdem wir am Sonntag den Haputrundensieg erreicht haben. Aber unsere Führungsspieler haben einen guten Job gemacht und wir waren bereit für die Partie. Wir sind heute sehr viel und gut Schlittschuhgelaufen und waren sehr aktiv in der Offensiven Zone. Dies war heute der Schlüssel zum Sieg.“
KARI JALONEN
„Wir wollen uns weiter auf unser Spiel fokussieren und unser Spiel weiter verbessern. Wir hatten zuletzt viele Spiele und haben gute Ergebnisse erzielt. Ich denke, dass es heute mein erstes selbst-abgefälschtes Tor der Karriere war. Das freut mich natürlich sehr.“
VALTTERI KEMILÄINEN