Samstag, 09. November 2019

3:4 nach Overtime: Deutschland unterliegt der Schweiz knapp

  • DEB-Team muss in der letzten Sekunde den entscheidenden Treffer hinnehmen 

  • Vier Haie auf dem Eis – Freddie Tiffels sorgt für das zwischenzeitliche 1:0

Gleich vier Haie durften bei der zweiten Partie des Deutschland Cups ihr Können im Nationalteam zeigen. Neben Debütant Colin Ugbekile standen gegen die Schweiz auch Alexander Oblinger, Lucas Dumont und Frederik Tiffels im Line-up von Bundestrainer Toni Söderholm.

Vor der tollen Kulisse von 6.217 Zuschauern machte die DEB-Auswahl zunächst da weiter, wo sie gegen Russland aufgehört hatte. Von Beginn an agierte die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm engagiert und setzte schon früh das erste Ausrufezeichen. In Überzahl gelang Frederik Tiffels (4. Spielminute) mit einem platzierten Schuss die frühe Führung für Deutschland. Danach entwickelte sich ein unterhaltsamer und durchaus körperbetonter Schlagabtausch – so wie es eben üblich ist, wenn die beiden Dauerrivalen und Nachbarländer aufeinandertreffen.

Im zweiten Abschnitt kamen die Eidgenossen besser ins Spiel und somit zu ersten guten Torchancen. Im Powerplay traf Noah Rod (33.) per Nachschuss zum Ausgleich, nachdem Torhüter Niklas Treutle zuvor zweimal stark abwehren konnte. Kurz vor der Pause baute die DEB-Auswahl in einer Überzahl-Situation nochmal ordentlich Druck auf. Es blieb allerdings beim 1:1-Unentschieden zur zweiten Pause.

Zu Beginn des Schlussdrittels jubelte erstmal der Schweizer Fan-Block. Pius Suter (42.) hatte sein Team in Führung gebracht. Danach versuchte die deutsche Nationalmannschaft, zum Ausgleich zu kommen. Doch die Eidgenossen verstanden es zunächst, die defensive Zone eng zu machen. Doch erst Daniel Pietta (48.) und kurz darauf Daniel Fischbuch (51.) drehten die Partie zugunsten der DEB-Auswahl. Die Schweiz antwortete jedoch in Person von Luca Fazzini (53.). Mit einem leistungsgerechten 3:3-Remis ging es in die Verlängerung. Dort gelang erneut Pius Suter Bruchteile vor dem Ende der Partie der Schweizer Siegtreffer.

„Wir wurden heute sehr gefordert. Beide Mannschaften sind hohes Tempo gegangen. Im letzten Drittel hatten wir gute Möglichkeiten, das Spiel für uns zu entscheiden. Wir sind grundsätzlich zufrieden mit der Leistung, die wir heute geboten haben, auch wenn es am Ende nicht zu einem Sieg gereicht hat“, so Bundestrainer Toni Söderholm nach dem Spiel.

Am Sonntag (14.30 Uhr) folgt der letzte Auftritt der deutschen Mannschaft. Gegner in der Yayla Arena ist dann die Slowakei.

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