Stewart

Author: 
Daniel Schäfer / Albert Schäfer
Dienstag, 30. April 2019

"Unser Team muss sich konstant weiterentwickeln"

Mike Stewart verbrachte seine beiden ersten Tage als neuer Cheftrainer der Kölner Haie in der Domstadt. Im Rahmen eines Medientermins wurde er von Geschäftsführer Philipp Walter und Sportdirektor Mark Mahon offiziell begrüßt und willkommen geheißen. 

Es waren bereits zwei anstrengende erste Tage, die Mike Stewart in seiner Funktion als neuer Cheftrainer der Kölner Haie erlebt hat. Ein Meeting jagte das nächste. Ziel: "Ich will hier so schnell wie möglich alle Menschen kennenlernen, die für und mit den Haien arbeiten", sagte Stewart. Geschäftsstelle, Coaches, Betreuer, Ärtzte-Team - bei allen wurden der Headcoach persönlich vorstellig. Auch mit dem einen oder anderen Fan wurden schon die Hände geschüttelt. Man merkte schnell: Mike Stewart freut sich auf seine neue Aufgabe. Wir haben die wichtigsten Statements seiner offiziellen Vorstellung zusammengefasst:

Mike Stewart über ...

... seine ab sofort beginnende Zeit in Köln beim KEC und seine Philosophie als Coach:
"Ich freue mich riesig nun hier zu sein, denn ich wollte unbedingt nach Köln kommen. Die Zusammenarbeit hier bei den Haien wird uns allen, Mannschaft, Coaches, dem Team hinter dem Team und allen Mitarbeitern, Spaß machen. Wir wollen schnelles, aggressives Eishockey spielen. Heutzutage geht das Spiel schnell hin und her. Man muss effektiv spielen, um erfolgreich zu sein. Wir wollen weiterhin viel Charakter im Team haben. Die Einstellung und die Mentalität unserer Mannschaft ist sehr wichtig. Dafür haben Fans ein feines Gespühr. Unsere Fans sollen spüren, dass es einen großen Zusammenhalt im Club gibt.

... seine Wahrnehmung von den Kölner Haien als bislang Außenstehender und Gründe, nun für  den KEC zu arbeiten:
"Die Kölner Haie spielen eine große Rolle in der DEL. Nicht nur in der der zurückliegenden Saison, sondern schon seit vielen Jahren. Es ist ein absoluter Traditionsclub mit großer Anerkennung in ganz Europa und darüber hinaus. Die Gespräche mit Mark Mahon und Philipp Walter haben mir diesen Eindruck bestätigt. Die Infrastruktur, der Ruf, die Stadt. Für mich ist es eine Herausforderung. Ich möchte mich natürlich auch als Coach hier weiterentwickeln, dazulernen. Ich möchte unsere Mannschaft so gut wie möglich betreuen und führen, damit wir hier in Köln Erfolg haben."

... kurzfristige Erfolge mit den Kölner Haien:
"Ich glaube, dass wir einen Schritt nach dem nächsten machen müssen. Zunächst freuen wir uns darauf, im August mit allen Spielern zusammenkommen und unseren Prozess zu starten. Es ist aber viel wichtiger, eine konstante Entwicklung in der Mannschaft zu sehen."

... die Zusammenstellung des neuen Kaders:
"Zunächst möchte ich betonen, dass wir hier ein hervorragendes Fundament an Spielern haben. Man hat gesehen, wie gut diese Mannschaft zusammengearbeitet hat. Neue Spieler müssen zu dieser Kultur passen. Wir sind intern natürlich im Austausch. Mark ist in letzter Zeit viel beschäftigt gewesen, hat viele Gespräche geführt. Ich erwarte von unseren Spielern Speed, Talent und Charakter. Und wenn ein neuer Spieler auch noch eine gewisse körperliche Stabilität mitbringt, schadet das sicherlich nicht. Wir haben ein genaues Profil, wie wir die offenen Positionen besetzen wollen. Dazu zählt für mich auch, auf die eigene Jugend zu setzen. Bei jeder meiner Trainerstationen hatte ich stets einen guten Austausch mit den Nachwuchs-Trainern. Dass wird sich hier nicht ändern. Speziell im Hinblick auf die U23-Regelung ist es wichtig, sehr gute Nachwuchsarbeit zu haben. Die gibt es in Köln traditionell."

... die sportliche Situation in der Liga mit Mannheim und München an der Spitze:
"Wir arbeiten in diesem Job, weil wir gewinnen wollen. Doch das ist nicht immer leicht. Jede Saison ist neu und bringt neue Chancen. Wenn wir mt der richtigen Einstellung auflaufen und spielen, der Zusammenhalt gut und stabil ist und wir mit Struktur und Disziplin agieren, können wir viel erreichen."

... seine guten Deutschkenntnisse:
(grinst) "Es wird langsam besser. Deutsch ist für mich nach Chinesisch die zweitschwierigste Fremdsprache. Aber im Ernst: Es ist doch ein Vorteil, die Sprache des Landes zu sprechen, in dem man zum großen Teil des Jahres lebt und arbeitet. Das hat auch etwas mit Respekt zu tun. Mir ist es wichtig, dass ich mit unseren deutschen Spielern auch auf deutsch sprechen kann. Ich möchte mit allen so gut kommunizieren wie es geht."

Foto: Daniel Schäfer / Albert Schäfer


 

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