Dienstag, 16. Juni 2009

Fünf Fragen an Rodion Pauels

Manager Rodion Pauels über die Sommervorbereitung, seinen Eindruck von der Mannschaft, die Kaderplanung und geplante Kooperationen.

Wenn man in Ihr Büro kommt, merkt man schnell, dass der Sommer alles andere als ruhig abläuft. Viel Papier, viele Pläne, viele Anrufe. Was ist momentan für Sie als Manager zu tun?

„Gerade plane ich die Reisen zu unseren zahlreichen Vorbereitungsspielen, spreche mit Hotels, buche Touren und kläre mit den Gastgebern eventuelle Trainingszeiten und Abläufe. Eine gute Reiseplanung ist wichtig, damit sich die Mannschaft voll und ganz auf das Sportliche konzentrieren kann. Dann gilt es viele Dinge hier vor Ort für die Spieler zu organisieren, angefangen von Wohnungen über Autos bis hin zum Material. Schließlich stecken wir ja schon mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison.“

Die Mannschaft trainiert in Blöcken …

„Ja, zwei Wochen lang wird Vollgas gegeben, in vier Einheiten am Tag: Ausdauer, Schnelligkeit, Eistraining und Kraft. Dann wird 14 Tage vom aktiven Training pausiert. Ich tausche mich mit Igor Pavlov und Rupert Meister jeden Tag aus – über ihre Eindrücke, ihre Einschätzungen, Ideen, über einzelne Spieler und das gesamte Team. Auch in der trainingsfreien Zeit.“

Wie ist Ihr Eindruck von der Mannschaft?

„Sehr gut. Die Chemie stimmt. Es ziehen alle an einem Strang. Wir haben in den Trainingsphasen hier über 20 Mann auf dem Eis. So muss das sein. Ich bin mir sicher, dass uns diese intensive Arbeit voran bringt. Bis zum 15. Juli sind dann alle Spieler in Köln.“

Planen Sie bis dahin noch eine Verpflichtung?

„Momentan nicht. Stand heute ist der Kader komplett. Natürlich beobachten wir den Markt weiterhin, aber das Budget erlaubt momentan keine weitere Verpflichtung. Davon abgesehen, sehe ich uns gut aufgestellt.“

Die fehlende Lizenz Duisburgs für die 2. Liga war konzeptionell ein Rückschlag für den KEC. Wir bewerten Sie das?

„Ich kann und will das nur sportlich bewerten. Natürlich ist das sehr schade, da gerade die geographische Nähe zu Duisburg ein Riesenvorteil gewesen wäre. Jetzt wollen wir umdisponieren und unsere Kooperation mit Bremerhaven wieder aufleben lassen. Das hat in den letzten Jahren sehr gut funktioniert, mit Bremerhaven kooperieren wir sehr harmonisch. Das ist ein faires Miteinander, von dem beide Seiten profitieren. Die Zusammenarbeit mit Herne als Oberligist besteht ja weiterhin.“

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