Freitag, 22. April 2016

„Von mir aus können wir loslegen“

Neuzugang Kai Hospelt hat seine neue, alte Heimat besucht und freut sich schon auf die nächste Saison. Noch wohnt er mit seiner nun vierköpfigen Familie in Mannheim. Doch der Umzug nach Köln soll schon bald über die Bühne gehen. Dann ist er wirklich wieder zuhause.

Wir haben uns mit dem Stürmer kurz unterhalten:

Kai Hospelt über …

… die Gründe für die Rückkehr nach Köln:
„Ich habe während der vergangenen Saison auch mit Mannheim verhandelt. Als die Verhandlungen aber immer wieder ins Stocken gerieten, haben wir uns auch andere Angebote angeschaut. Mit den Haien waren wir uns dann sehr schnell einig. Wir hatten direkt ein sehr gutes Gefühl. Und ich glaube, vom Potenzial her, haben wir mit den Jungs, die noch da sind und denen, die neu dazukommen, eine sehr gute Mannschaft zusammen. Dann wollen wir da weitermachen, wo die Jungs in dieser Saison aufgehört haben.“

… das Gefühl „nach Hause“ zu kommen:
„Das fühlt sich auf jeden Fall so an. Als der Wechsel klar war, habe natürlich mit meiner Familie und auch mit meinem engsten Freundeskreis darüber gesprochen. Da die fast alles aus Köln sind, haben sie sich natürlich riesig gefreut. Jetzt können wir uns wieder jeden Tag sehen und müssen den Kontakt nicht nur über das Telefon aufrechterhalten. Und auch in der Mannschaft sind ja noch einige dabei, mit denen ich früher hier schon zusammen gespielt habe. Anki, Mo, Gugi sind noch da. „Lüde“ wird mir in seiner neuen Funktion sicher auch häufig über den Weg laufen. Hagi kenne ich schon lange aus der Nationalmannschaft. Mit Daniar habe ich in Wolfsburg zusammen gespielt. Ich kenne also viele Gesichter.“

… Coach Cory Clouston:
„Ich habe bisher nur Gutes über ihn gehört. Und die Ergebnisse, seit dem er hinter der Bande steht, sprechen ja für sich. Das musste ich mit den Adlern ja auch am eigenen Leib erfahren.“

… den Schritt 2008 Köln zu verlassen:
„Wir hatten damals so einen starken Kader, dass es für mich schwer gewesen wäre, den nächsten Schritt zu machen. Daher war der Wechsel nach Wolfsburg für meine Karriere und meine Entwickung genau das Richtige. Ich war jetzt acht Jahre weg. Das ist schon eine lange Zeit. Ich kenne mich in Köln natürlich noch aus, trotzdem fühlt es sich neu an.“

… eine mögliches Karriereende in Köln:
„Ich bin zwar keine 20 Jahre mehr aber ans Karriereende denke ich noch nicht. Aber wenn es nach mir geht und ich der Mannschaft so weiterhelfen kann, dass wir erfolgreiche Jahre vor uns haben, dann möchte ich nicht mehr umziehen müssen.“

… seine Absage für die anstehende Weltmeisterschaft:
„Wir haben erst vor kurzem zum zweiten Mal Nachwuchs bekommen. Und da die Kleine etwas früher als geplant gekommen ist, möchte ich nun erstmal für meine Familie da sein. Ich habe das so mit Bundestrainer Marco Sturm besprochen. In der nächsten Saison bin ich dann hoffentlich auch wieder bei der Nationalmannschaft dabei.“

… den anstehenden Sommer:
„Durch das frühe Aus mit Mannheim war meine Saison ja schon sehr früh zu Ende. Ich war zunächst noch mit den Mannheimer Nationalspielern auf dem Eis. Sobald wir wieder nach Köln gezogen sind, werde ich mich dann hier mit den Jungs auch im Sommer fit machen. Mir dauert die Pause aber ehrlich gesagt jetzt schon zu lange. Wegen mir können wir jetzt schon wieder loslegen.“

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