Verdienter 4:3-Sieg bei den Eisbären - Faust erlitt Unterkieferbruch

FREITAG, 19. OKTOBER 2001

„Den Anfang des Spiels haben wir verschlafen“, sagte KEC-Kapitän Mirko Lüdemann nach dem Match bei den Eisbären in Berlin. Doch am Ende hieß der Sieger Kölner Haie. Der KEC gewann bei den Berlinern mit 4:3 und landete damit den zehnten Sieg in Folge gegen die Eisbären.


Nachdem die Eisbären durch Roberts in Führung gegangen waren (2.), schlugen die Haie mit ihren beiden ersten Chancen des Spiels eiskalt zurück. Hicks in Unterzahl (7.) und Norris (8.) sorgten für die erste Haie-Führung. Den Berlinern gelang im Powerplay durch Larouche aber noch vor der ersten Pause der 2:2-Ausgleich (16.).


Im 2. Drittel dieses unterhaltsamen Spiels im Wellblechpalast sorgte Faust für die erneute Haie-Führung (28.). Doch Berlin glich wieder aus: Levins traf in Überzahl (34.).


Im letzten Abschnitt wurde der Ex-Berliner Hicks zum Matchwinner. Durch sein zweites Tor in diesem Spiel (47.) brachte er den Erfolg des KEC unter Dach und Fach.


Der verdiente Sieg der Kölner wurde von der schweren Verletzung von André Faust überschattet. Der Stürmer erlitt im Spiel bei den Eisbären einen Unterkieferbruch. Er wird voraussichtlich noch an diesem Wochenende in Köln operiert und fällt bis auf weiteres aus.


Am Sonntag spielen die Haie in der Kölnarena gegen die Moskitos aus Essen (15 Uhr).