Starkes Schlussdrittel der Haie in Mannheim reicht nicht

FREITAG, 26. SEPTEMBER 2014

Die Haie blieben im dritten Auswärtsspiel der Saison erstmals ohne Punkt. Der KEC verlor bei den Adlern mit 1:4.

Mannheim kam mit viel Tempo aus der Kabine und sorgte in der Haie-Defensive für genügend Arbeit. Die erste dicke Chance hatte allerdings der KEC, bei dem Marcel Müller nach seiner Verletzung zu seinem ersten DEL-Saisoneinsatz kam. Pascal Zerressen zog von der blauen Linie ab, der Puck zischte an „Freund und Feind“ vorbei – auch Ex-Hai Youri Ziffzer hatte die Hartgummischeibe aus den Augen verloren – und prallte an den Pfosten (6.). Die ersten Volltreffer landeten die Adler. Danny Richmond (10.) und Frank Mauer (17.) brachten die spielfreudigen Mannheimer mit 2:0 in Führung.

Die Nordbadener starteten in Überzahl ins zweite Drittel und kamen durch Steve Wagner, der per Nachschuss traf, zum 3:0 (22.). Auch in der Folge fanden die Haie kaum ein Mittel gegen die kompakten und laufstarken Adler. Mannheim hatte die besseren Möglichkeiten, scheiterte aber immer wieder am gut aufgelegten Danny aus den Birken.

„Wir schaffen das noch“, gab sich Haie-Kapitän John Tripp vor dem LAOLA1.TV-Mikrofon in der letzten Pause dennoch kämpferisch. Und der KEC ließ Taten folgen. Die Haie kamen bissig aus der Kabine, zwangen Mannheim zu Fehlern, kamen zu Chancen durch Charlie Stephens und Jamie Johnson (42.) und zum Anschluss. Mirko Lüdemann schloss eine zügige Kombination über Mike Iggulden und Torsten Ankert zum 3:1 ab (46.). Der KEC bestimmte fortan den Rhythmus der Partie. Das druckvolle Spiel bot aber auch Lücken für die Adler. Danny aus den Birken musste zwei Alleingänge entschärfen. Als die Haie alles auf eine Karte setzten, traf Marcus Kink zum 4:1 ins leere Kölner Tor (59.). In der hitzigen Schlussphase kam es zu einem Faustkampf zwischen Andreas Falk und Danny Richmond, an dessen Ende sowohl die „Streithähne“ als auch Marcel Müller (wegen Stockschlags) unter die Dusche geschickt wurden (60.).

Am Sonntag empfangen die Haie die Schwenninger Wild Wings (14.30 Uhr).

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