Sieg bei Testspiel-Krimi gegen Mannheim

DONNERSTAG, 19. AUGUST 2021
Overtime-Jubel (DAS sportfoto/Daniel Schäfer)

Diese Vorbereitung macht Lust auf mehr: Die Kölner Haie bezwingen die Adler Mannheim mit 2:1 nach Verlängerung. Es war das zweite Testspiel für den KEC, der am 10. September seinen Saisonauftakt gegen Wolfsburg  (hier Tickets sichern) bestreitet.

Die Haie mussten gegen Mannheim auf Landon Ferraro, Jonas Holøs, Marcel Müller, Mark Olver und Zach Sill verzichten. Dafür gab Maximilian Kammerer sein Haie-Debüt und acht U23-Spieler kamen zum Einsatz.

Trotz der vielen Ausfälle begann der KEC genauso wie Mannheim mit viel Tempo. Und so erspielten sich beide Teams viele sehenswerte Chancen. Wie schon gegen Schwenningen ließ Haie-Torwart Justin Pogge aber so gut wie gar nichts anbrennen. Es dauerte bis ins dritte Drittel bis der Mannheimer Schlussmann sich erstmals geschlagen geben musste. Stürmer Sebastian Uvira erarbeitete sich den Puck, zog mit Tempo vor das gegnerische Tor und tunnelte dann Adler-Torwart Dennis Endras. Mannheim, fünf Minuten mit einem Mann mehr, demonstrierte im eigenen Powerplay eindrucksvoll seine Qualität. Matthias Plachta glich für die Gäste aus. Da im Schlussdrittel keine weiteren Tore mehr fallen sollten, ging es in die Verlängerung. Das 3-gegen-3 dauerte aber nicht lange: Kapitän Moritz Müller sorgte mit einem satten Handgelenkschuss unter die Latte für den Siegtreffer des Abends.

Tore: 1:0 Uvira (Barinka, Mo. Müller) 41. Minute; 1:1 Plachta (Iskhakov) 52. Minute; 2:1 GWG Mo. Müller (Uvira, Howden) 61. Minute

Stimmen:

Das erste Spiel im Haie-Trikot war ein schönes Gefühl, vor allem vor Fans zu spielen und dann noch einen 2:1-Sieg gegen Mannheim einzufahren. Das war ein guter Start, aber wir wollen bis zum Saisonstart noch eine Schippe drauflegen. Wir haben sehr kompakt gestanden, waren gut in den Forechecks, haben uns den Puck oft erkämpft, hatten einen starken Torwart und der Wille im Team war extrem.

Maximilian Kammerer

Wir freuen uns natürlich über den Sieg, aber die Fans mindestens genauso sehr. Man hat die Euphorie richtig gespürt, als wir die letzte Runde gefahren sind. Da merkt man nochmal, wie sehr man das vermisst hat, sowas gemeinsam zu erleben. Bisher präsentieren wir uns sehr gut und haben viel Leidenschaft, Einsatz und Wille an den Tag gelegt.

Moritz Müller