Nach mitreißendem Torfestival müssen sich Haie vor 18.129 Zuschauern mit einem Punkt zufrieden geben

MITTWOCH, 28. DEZEMBER 2005

KEC unterliegt Krefeld mit 5:6 n.P. – Gogulla trifft doppelt


Den 18.129 Zuschauern in der Kölnarena wurde beim letzten KEC-Heimspiel des Jahres einiges geboten. Alleine in der regulären Spielzeit sahen die Fans zehn Tore. Nach zuvor drei knappen Siegen gegen Krefeld hatten diesmal die Pinguine nach einem packenden Match das bessere Ende für sich. Die Haie unterlagen mit 5:6 n.P. und mussten sich mit einem Punkt zufrieden geben.


Im ersten Drittel besorgte Hospelt in Unterzahl die Führung für Köln. Sein Schuss prallte von der Bande direkt an den Schlittschuh von KEV-Torwart Müller, von wo er in den Kasten kullerte (11.).


Krefeld spielte im Mittelabschnitt sehr effektiv und drehte die Partie durch Treffer von Drury (23.) und Hedlund (24., Überzahl) binnen kurzer Zeit. Den nächsten Rückschlag mussten die Haie nach exakt 30 Spielminuten hinnehmen, als Selivanov einen Flachschuss zum 3:1 für die Gäste versenkte. Doch der KEC zeigte sich wenig geschockt und glich durch zwei Powerplay-Tore aus: Lewandowski (36.) und Lindsay, der drei Sekunden vor der Sirene erfolgreich war (40.), trafen zum Ausgleich.


Aber auch im letzten Abschnitt rannten die Haie die meiste Zeit einem Rückstand hinterher – trotz Überlegenheit. Zwei Mal konnte Gogulla egalisieren (54., 57.), nach dem zunächst Dück (46.) und später Vasiljevs (55.) die Pinguine in Führung geschossen hatten. Beim Stande von 5:5 nach 60 Minuten entschied das Penaltyschießen schließlich über Sieg und Niederlage. Da Krefelds Vasiljevs als einziger Spieler traf, ging der Extra-Punkt an den KEV.


Am Freitag spielen die Haie in Hamburg (19.30 Uhr).