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Knappe 0:1-Heimniederlage gegen Berlin

SONNTAG, 08. MÄRZ 2026
Wir müssen uns den Berlinern nach 60 Minuten mit 0:1 geschlagen geben (Fotos: City-Press GmbH)

Wir müssen uns im letzten Heimspiel der PENNY DEL-Hauptrunde 2025/2026 den Eisbären Berlin mit 0:1 geschlagen geben. Andreas Eders Tor im ersten Drittel entscheidet die Partie in einer zum neunten Mal hintereinander ausverkauften LANXESS arena. Jonas Stettmer im EBB-Tor entschärft alle 27 Versuche, sodass wir zum zweiten Mal in dieser Saison in einem Spiel ohne eigenen Torerfolg bleiben. Wir haben den Spielbericht.

In einer stimmungsvollen LANXESS arena zum letzten Hauptrunden-Heimspiel der Saison 2025/2026 kamen wir gut in die Partie und hatten nach zwei Minuten die erste gute Chance. Im Powerplay spielten wir die Scheibe kurz vors Tor zu Gregor MacLeod, der nochmal querlegen wollte, doch der gute Jonas Stettmer im Eisbären-Tor las den Pass und entschärfte diesen mit einem beherzten Stockeinsatz.

Die Berliner meldeten sich in der fünften Minute erstmals in unserer Zone an, doch den Schuss von Yannick Veilleux parierte Janne Juvonen für uns im Tor stark mit seinem Schoner. Der wiedergenesene Maximilian Kammerer wurde in der sechsten Minute gut von Kevin Niedenz bedient, scheiterte mit seinem Direktschuss aber und setzte diesen knapp neben den Kasten.

Es blieb zunächst ein Spiel auf Augenhöhe – Frederik Tiffels (8.) und Leo Pföderl (9. & 12.) ließen für die starken Gäste gute Chancen liegen. Wir ließen die mögliche Führung bei guten Möglichkeiten von Parker Tuomie (10.), Valtteri Kemiläinen (12.) und Louis-Marc Aubry (15.) liegen. Zum Ende des ersten Abschnitts kamen die Gäste mit jedem Shift mehr und mehr auf und konnten nach 19 Minuten dann die zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente Führung erzielen. In einer Drangphase tauchte Andreas Eder am zweiten Pfosten auf, wurde dort von Vikingstad schön freigespielt und „tippte“ zum 1:0 für die Hauptstädter ein. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Drittelpause.

Der erste Abschluss des Mittelabschnitts gehörte Berlin: Pföderl scheiterte an Juvonen, und auch beim kurz darauffolgenden Versuch von Ty Ronning blieb unser finnischer Torwart Sieger (22.) und verhinderte das frühe 0:2. Das Spiel blieb eng und intensiv, beide Teams standen hinten sicher und verwickelten sich immer wieder in Zweikämpfe, sodass die großen Offensivchancen eher ausblieben. MacLeod blieb an Stettmer hängen (28.), den besten Shift der zweiten zwanzig Minuten brachte uns beinahe den Ausgleich, doch sowohl Juhani Tyrväinen als auch Kammerer konnten gute Chancen in der 35. Minute nicht zum 1:1 nutzen. Da auch Frederik Storm kurz darauf nach einem artistischen Schuss aus der Drehung Stettmer nicht überwinden konnte, hatte die knappe 1:0-Führung der Hauptstädter auch nach 40 Minuten Bestand.

Auch das letzte Drittel blieb umkämpft. Frederik Tiffels und Ty Ronning hatten in der 48. Minute eine gute Doppelchance, scheiterten jedoch an Juvonen bzw. am Außennetz. Wir erhöhten zum Ende der Partie noch einmal die Taktzahl und nahmen auch kurz vor Ende des Spiels Juvonen für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis, schafften es an diesem Tag aber nicht zu treffen, weswegen es nach 60 Minuten beim knappen 0:1 blieb.

Weiter geht es für unsere Mannschaft nach diesem letzten Hauptrunden-Heimspiel mit zwei Auswärtsspielen am Wochenende. Den Anfang macht die Partie am Freitag, den 13. März (19:30 Uhr), bei den Grizzlys Wolfsburg, am Sonntag, den 15. März (14:00 Uhr) sind wir in Straubing zu Gast.

TOR

0:1 Andreas Eder (Vikingstad) 19. Minute;

FAKTEN

STIMMEN

Ich denke, dass wir heute eine passende Antwort auf das Spiel in Mannheim gegeben haben und ein gutes Spiel gemacht haben. Das Spiel hatte ein wenig Playoff-Charakter, es war sehr umkämpft.

MORITZ MÜLLER

Ich habe unser Spiel am Freitag nicht gemocht, wir waren mental über die 60 Minuten nicht da. Wir haben heute ein anderes Gesicht und Charakter gezeigt. Wir haben ein gutes Spiel und ein Duell zwischen zwei starken Torhütern gesehen. Die Jungs haben bewiesen, warum sie auf Tabellenplatz Eins der Tabelle stehen. Wir haben heute wieder das Gesicht gezeigt, was wir vor der Partie in Mannheim konstant gezeigt haben. Wir wollten das Spiel gewinnen, aber das eine Tor hat den Unterschied gemacht. Das war ein klassisches Eishockeyspiel zu solch einem Zeitpunkt der Saison.

KARI JALONEN