Sonntag, 16. Februar 2020

KEC unterliegt Düsseldorf im Derby mit 1:4

  • Über 1.100 mitgereiste Haie-Fans warten vergebens auf einen Haie-Sieg

  • Fontaine mit erstem Tor für KölnMittwoch geht es nach Ingolstadt

Vor dem Spiel hatte Moritz Müller nochmal die Besonderheit der 227. Auflage des ewig-jungen Derbys zwischen der Düsseldorfer EG und den Kölner Haien herausgestrichen. „In diesem Spiel geht es auch um die Ehre. Wir wollen unseren Fans unbedingt ein gutes Spiel bieten“, so der Haie-Kapitän. Unterstützt wird das Team bei diesem Vorhaben von weit über 1.100 Haie-Anhängern, die sich – unterstützt vom Fanprojekt – mit dem Schiff rheinabwärts begeben hatten, um im Oberrang des mit 13.205 Zuschauern ausverkauften ISS Dom für Stimmung zu sorgen.

Doch bereits nach 1:20 Minuten fängt sich der KEC in Unterzahl (Alex Oblinger sitzt auf der Strafbank) das 1:0 durch Düsseldorfs Adam Luke (2.). Und es kommt noch schlimmer für die Haie: Nur 41 Sekunden später erhöht der Gastgeber durch Patrick Buzar auf 2:0 (3.) – wieder ist Gustaf Wesslau im KEC-Kasten machtlos. Auch danach geht das Spiel zunächst fast nur in Richtung des Haie-Tors. So muss Wesslau sein ganzes Können aufbringen, um einen Olimb-Schuss zu entschärfen (7.). Den Kölnern ist der Schock der schnellen Gegentreffer in dieser Phase anzumerken. Doch dann fangen sich die Gäste und setzen ihrerseits durch Schüsse von Colin Smith (9.) und Freddie Tiffels (10.) erste Offensiv-Akzente. Allerdings kann DEG-Goalie Niederberger beide Schüsse parieren. Die Partie ist nun offener. Dem Team von Mike Stewart ist das Bemühen nicht abzusprechen, doch Freddie Tiffels verpasst den Anschluss-Treffer nach einem Klasse-Pass von Jason Bast knapp (15.). Danach versucht es Jakub Kindl mit einem verdeckten Schuss von halblinks – da war viel Verkehr im Slot (17.). Danach passiert nichts mehr – so bleibt es nach 20 Minuten beim 0:2 aus Kölner Sicht.

Offener Schlagabtausch
Diesmal gelingt den Haien der Blitzstart in das Drittel: In Überzahl „klaut“ sich Justin Fontaine im Angriffsdrittel den Puck von Johannesen, lässt den DEG-Verteidiger dann aussteigen und verwandelt anschließend eiskalt zum 1:2-Anschluss (22.). Es ist der erste DEL-Treffer des Winter-Neuzugangs aus Kanada. Und die Haie setzen jetzt nach, Zach Sill scheitert in guter Position aus dem Slot an Niederberger. Im direkten Gegenzug stellt die DEG den alten Abstand wieder her – denn Kammerer trifft nach einem Konter zum 3:1 (26.). Dennoch, die Haie haben sich zurück in die Partie gefightet, drängen nun ihrerseits auf den erneuten Anschlusstreffer. Den hat Jason Akeson – nach schönem Zuspiel von Ben Hanowski – auf der Kelle. Doch seinen Schuss von halbrechts kann Niederberger gerade noch mit der Stockhand parieren (36.). Zum Ende des Mittelabschnitts geraten die Haie dann in kurzen Abständen zwei Mal hintereinander in Unterzahl – Gustaf Wesslau hält sein Team mit zwei starken Saves aber im Spiel (39./40.). Insgesamt zeigen die Haie aber im 2. Drittel eine kämpferisch überzeugende Leistung. Dennoch geht es mit einem Zweitore-Rückstand in die zweite Pause.

Haie können nicht mehr verkürzen
Noch in Unterzahl wehren sich die Haie mit einem aufmerksamen Gustaf Wesslau erfolgreich gegen das Powerplay der DEG (42.), um dann selber wieder offensive Nadelstiche zu setzen. Jon Matsumoto (45.) und Alexander Oblinger (46.) prüfen zwei Mal Niederberger – der aber Sieger bleibt. Auch im anschließenden Powerplay will den Haien trotz einiger guter Chancen der Anschlusstreffer nicht gelingen (48.). In Überzahl geben die Haie dann einige gefährliche Schüsse auf das DEG-Tor ab, doch Niederberger hält mehrfach stark (52.). Kurz vor Spielende gelang Olimb dann noch der "Empty-Netter" zum 4:1-Endstand. Dennoch bleibt festzuhalten, dass das Stewart-Team nach einem schwachen Start über weite Strecken hier auf Augenhöhe agiert hat. Um das Spiel noch einmal spannend zu machen, fehlte aber auch heute wieder die nötige Konsequenz im Abschluss. Und so geht das 227. Derby an die DEG. "Wir haben uns nach einem schwierigen Start zurück ins Spiel gekämpft", sagt Haie-Chefcoach Mike Stewart nach dem Spiel. "Wenn du im Derby nur ein Tor erzielst, kannst du nicht davon ausgehen, das Spiel zu gewinnen."

Am 19. Februar (19:30 Uhr) geht es für die Haie in Ingolstadt weiter, danach wartet auswärts Bremerhaven (21.02., 19:30 Uhr). Das nächste Heimspiel steigt am 25. Februar gegen die Grizzlys Wolfsburg. Danach erwartet der KEC noch die Straubing Tigers (01.03.) sowie die Eisbären Berlin in der heimischen LANXESS arena (06.03.).

Alle Haie-Heimspiele auf einen Blick:

25. Februar (19:30 Uhr) - vs. Grizzlys Wolfsburg

01. März (17:00 Uhr) - vs. Straubing Tigers

06. März (19:30 Uhr) - vs. Eisbären Berlin

Foto: DEL-Photosharing 

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