Straubing

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ISPFD
Dienstag, 30. Januar 2018

Kampf-Sieg gegen Straubing!

Vor 10.187 Zuschauern erkämpfen sich die Kölner Haie drei Punkte im letzten Hauptrunden-Heimspiel.

Zweiter Sieg in Folge für den KEC – aber ein hart erkämpfter. Gegen die Straubing Tigers setzten sich die Haie am Ende mit 4:2 durch.

Beide Mannschaften begannen defensiv sicher, die Straubing Tigers verzeichneten durch Jeremy Mitchell den ersten Abschluss der Partie (1.). Die Haie zeigten sich im Angriff sehr effektiv. Alex Bolduc brachte die Scheibe vors gegnerische Tor, wo Justin Shugg frei stand und den Puck zur Führung in die Maschen lupfte (5.). Die Gäste spielten weiterhin mutig nach vorne und kamen zu gelegentlichen Chancen, die Haie aber insgesamt wachsamer und zielstrebiger als  die Tigers. Als die Haie die erste Überzahlsituation der Partie hatten, waren auch hier effektiv: Nur wenige Sekunden nachdem die Haie ihre Überzahlaufstellung gefunden hatten, zog Christian Ehrhoff von der blauen Linie ab, Ben Hanowski stand genau richtig und fälschte zum 2:0 ab (15.). Diese Führung nahmen die Kölner mit in die erste Pause.

Im Mitteldrittel machte Straubing klar, dass sie trotz der Tabellensituation nichts verschenken wollten. Im Gewühl vor dem Haie-Kasten kamen die Tigers zu mehreren Chancen binnen weniger Sekunden, doch die Haie-Defensive und Gustaf Wesslau verhinderten gemeinsam den Anschlusstreffer (23.). Nach dieser Druckphase übernahm wieder der KEC das Kommando.  Pech hatte zunächst Philipp Gogulla, der nach Fehler im Spielaufbau der Gäste nur die Unterkante der Latte traf, doch Felix Schütz drückte den Puck zum dritten Treffer ins Tor (28.). Und die Haie wollten nachlegen. Noch in der selben Spielminute schloß Alexander Sulzer nach mehreren schnellen Pässen von der blauen Linie ab, doch Sebastian Vogl im Straubinger Tor behielt den Überblick (28.). Wenig später war es doch um die weiße Weste des KEC geschehen, als Stefan Loibl das 3:1 markierte (30.). Und Straubing legte nach und nutzte die erste Überzahl, Jeremy Williams überwand Gustaf Wesslau zum 3:2 Anschlusstreffer (34.). Mit vereinten Kräften stemmten sich die Haie gegen den drohenden Kontrollverlust, die Gäste hatten durch Steven Zalewski die dickste Chance zum Ausgleich, Gustaf Wesslau rettete in höchster Not (39.). Im Gegenzug wurde Kai Hospelt freigespielt und erzielte beinahe den nächsten Treffer für den KEC erzielt (40.).

Nach der hektischen Schlussphase des Mitteldrittels brachten die Haie im letzten Abschnitt etwas mehr Ruhe in die Partie und überstanden durch gute Defensivarbeit auch eine weitere Unterzahlsituation unbeschadet. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, beide Torhüter blieben jeweils Sieger gegen Brandon Yeo (46.) beziehungsweise Christian Ehrhoffs Schlagschuss (48.). Auch Jeremy Williams Schuss parierte Gustaf Wesslau (50.). In der Schlussphase kämpften beide Teams verbissen um jeden Zentimeter Eis, mit leichten Vorteilen für die Straubing Tigers. Kurz vor Spielende setzten die Gäste alles auf eine Karte und brachten anstelle des Torhüters einen zusätzlichen Feldspieler, was Kai Hospelt zum Treffer zum 4:2 Endstand nutzte (60.). 

Peter Draisaitl gab sich nach der Partie kritisch: "Es ist unbestritten dass Straubing heute über weite Strecken besser war als wir. Wir haben kein gutes Spiel gezeigt und obwohl Straubing so gespielt hat, wie wir es erwartet haben, sind wir heute nicht wirklich damit klargekommen. Trotzdem waren es heute drei ganz ganz wichtige Punkte für uns."

Das letzte Spiel vor der Olympia-Pause steigt für den KEC am kommenden Freitag in Düsseldorf. Das Derby gegen die DEG beginnt um 19:30 Uhr. Fans, die nicht mit vor Ort sind, haben die Möglichkeit, das Spiel im HAIEstore zu verfolgen. Der Eintritt ist kostenlos.

Foto: ISPFD

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