Freitag, 04. Oktober 2019

Haie unterliegen Spitzenreiter München 0:3

  • Der KEC läuft erneut einem frühen Rückstand hinterher

  • Red Bull zeigt sich vor dem Haie-Tor eiskalt und holt den 8. Dreier in Folge

Die Haie erhalten direkt zu Beginn der Partie die berühmte „kalte Dusche“: Gleich die erste Chance der Partie nutzt Münchens Blake Parlett zur 1:0-Gästeführung (1.). Das Heimteam zeigt sich nur kurz geschockt und kommt nur eine Spielminute später durch Haie-Topscorer Jason Akeson zum ersten gefährlichen Abschluss. Aber Gästegoalie Danny aus den Birken entschärft den Schuss (2.). Begünstigt durch das erste Powerplay schaffen die Haie danach einen bissigen Einstieg in die Partie. Das zeigt sich auch im Fight zwischen Zach Sill und Keith Aulie, die ohne Handschuhe die Fäuste fliegen lassen  (7.). Beide müssen anschließend für 2+2+10 Minuten vom Eis. München, in dieser Saison bislang mit sieben Siegen aus sieben Spielen und makelloser Bilanz, legt dann Mitte des ersten Spielabschnitts nach – und erhöht durch Trevor Parkes auf 0:2 aus Kölner Sicht (10.). Sebastian Uvira (14.) und Jon Matsumoto (17.) scheitern zum Ende des Drittels zwei Mal an Münchens Torwart – und so gehen die Haie mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Pause.

Im Mittelabschnitt überstehen die Haie zunächst bravourös 73 Sekunden in doppelter Unterzahl – lassen kaum Schüsse im Slot zu (25.). Wieder Vollzählig entwickelt sich dann eine umkämpfte Partie, in der beide Mannschaften defensiv wenig zulassen. Hochkarätige Chancen bleiben in dieser Phase auf beiden Seiten Mangelware. Wie schon im ersten Abschnitt machen die Haie zwar mehr fürs Spiel, jedoch ohne dabei wirklich gefährlich zu werden. Die einzige echte Chance nutzt München in eigener Unterzahl zum 0:3  durch Maximilian Kastner (34.). Die Haie versuchen noch einmal zurückzukommen, haben aber erst in der Schlussminute des Mittelabschnitts gefährliche Chancen durch Jakub Kindl und Jason Akeson (40.).

Zu Beginn des Schlussdrittels haben die meisten der 11.082 Zuschauer zum ersten Mal den Torschrei auf den Lippen. Doch Sebastian Uvira schiebt den Puck denkbar knapp am gegnerischen Gehäuse vorbei. Auf der Gegenseite pariert Gustaf Wesslau einen gefährlichen Schlagschuss von Mark Voakes (47.) und verhindert so einen höheren Rückstand. Jon Matsumoto hat dann die nächste Chance auf den Anschluss-Treffer für die Haie: Doch Danny aus den Birken pariert erneut stark (53.). In der Schlussminute versucht es dann Sebastian Uvira noch einmal, das Ergebnis zu verbessern – doch ein Treffer will den Haien an diesem Abend nicht mehr gelingen.

Und so holt der Spitzenreiter aus München am „Pinktober“ – die Haie spielten als Zeichen gegen Brustkrebs gegen München in pinken Trikots – den achten Dreier im achten Saisonspiel. „Wir haben uns nach dem schnellen Gegentor zurückgearbeitet und versucht ein Momentum aufzubauen – auch Zack Sill hatte durch den Fight seinen Anteil daran“, sagt Haie-Coach Mike Stewart nach dem Spiel. „Die Jungs haben auch heute wieder viel investiert. Wir dürfen den Kopf nicht hängen lassen, sondern müssen morgen wieder aufstehen und am Sonntag direkt vom ersten Bully an bereit sein." Denn bereits am Sonntag geht’s für die Haie um 14:00 beim ERC Ingolstadt weiter.

Foto: City Press

 

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