Haie retten sich ins Penaltyschießen - und verlieren.

SONNTAG, 18. FEBRUAR 2001

Zum zehnten mal in dieser Saison mussten sich die Haie am Sonntagnachmittag nach Penaltyschießen geschlagen geben – die Berlin Capitals siegten mit 3:2 (1:0; 1:1; 0:1) n.P.
Für die Haie war das die insgesamt dritte Niederlage im vierten Spiel gegen den Playoff-Halbfinalgegner der letzten Saison.


Die Gastgeber dominierten den ersten Spielabschnitt und gingen durch Corriveau in der 6.Spielminute zunächst in Führung. Auch im 2.Drittel konnten sich die Haie nicht zwingend durchsetzen, kamen aber immer wieder zu Torchancen, die Mezin zumeist entschärfte. Norris traf nur den Pfosten. Gerade als sich die Haie etwas vom Druck der Caps befreien konnten, wurden sie von Guillet und Corriveau klassisch ausgekontert und lagen plötzlich 0:2 hinten (37.).


Doch bereits kurz darauf starteten die Haie ihre Aufholjagd: Corey Millen fälschte Steve Wilsons Schlagschuss zum Anschlußtreffer ab (40.). Im letzten Drittel änderte Coach Lance Nethery seine Angriffsformationen und ließ George Zajankala an der Seite von Corey Millen stürmen; ein Wechsel der sich bezahlt machen sollte. Zehn Minuten vor Ende der Partie glich Zajankala nach Vorarbeit von Millen das Spiel aus.


Das anschließende Penaltyschießen ist traditionell schnell erzählt: Greg Johnston, wahrscheinlich einer der besten Penaltyschützen in der DEL, lief an und bezwang Andrew Verner im Tor der Haie. Alle anderen schossen vorbei oder scheiterten an den Goalies.


Die Kölner Haie reisen Montagfrüh direkt weiter nach Nürnberg, wo sie am Nachmittag zunächst eine Trainingseinheit in der neuen „Arena Nürnberg“ absolvieren, bevor am Dienstagabend das schwere Auswärtsspiel gegen die Ice Tigers auf dem Programm steht.