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Haie gewinnen Viertelfinale Spiel 3 mit 4:2

SONNTAG, 29. MÄRZ 2026
Wir gewinnen Viertelfinale Spiel 3 mit 4:2. (Foto: City-Press GmbH)

Ein umkämpftes Spiel 3 der Playoff-Viertelfinalserie gegen Schwenningen endet mit einem 4:2-Auswärtssieg für unsere Mannschaft. Nach früher Führung der Wild Wings können wir noch im ersten Drittel ausgleichen, ehe wir die Partie durch einen Doppelschlag im dritten Drittel zu unseren Gunsten entschieden. Wir haben den Spielbericht.

Nur 43 Sekunden waren im dritten Viertelfinalspiel absolviert, da brachte Kyle Platzer, der eine abgeblockte Scheibe am schnellsten aufnahm und in die lange Ecke setzte, die Hausherren früh mit 1:0 in Führung. Unsere Mannschaft schüttelte den frühen Gegentreffer schnell ab, um dann prompt zu antworten. Nach einem schnellen Umschaltmoment über Tuomie und Aubry traf Dominik Bokk per Direktabnahme aus dem Slot zum 1:1 (5.). In der Folge arbeiteten beide Teams konzentriert in der neutralen Zone, während wir im Powerplay gefährlich wurden, aber den Führungstreffer verpassten. Janne Juvonen entschärfte mehrere Abschlüsse, unter anderem von Spink und Karachun, sodass es mit einem Remis in die erste Pause ging.

Im zweiten Drittel bestimmten die Defensivreihen weite Strecken das Geschehen. Beide Mannschaften hielten die Schussräume eng, klare Chancen blieben selten. Wir verzeichneten durch Storm, der das Spielgerät aus dem Gewühl an den Außenpfosten setzte und Bokk, der in ähnlicher Position wie bei seinem Treffer zum 1:1 dieses Mal am Schwenninger Schlussmann Joacim Eriksson scheiterte, unsere besten Chancen des Drittels. Auf der Gegenseite fanden aber ebenso die Wild Wings keinen Weg vorbei an Juvonen. So ging es mit 1:1 in den Schlussabschnitt.

Dort setzten wir früh die entscheidenden Akzente und konnten die Partie drehen: Zunächst traf Brady Austin aus spitzem Winkel nach einem Zuspiel von Tuomie zur 2:1-Führung (45.). Nur eine Minute später erhöhte Tanner Kero mit einem schnellen Abschluss nach gewonnenem MacLeod-Bully entschlossen auf 3:1. Die Entscheidung war dies allerdings noch nicht. Nach einem Foul Kaskis an Feist bekamen die Wild Wings einen Penalty zugesprochen. Tyson Spink verwertete diesen zum 2:3 (49.), was das Spiel der Wild Wings sichtlich belebte. In dieser Phase hielten wir defensiv kompakt, suchten schnelle Gegenstöße und hatten mit Janne Juvonen einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten.

In der Schlussminute wurde es noch spannend: Nach einer Strafe gegen Vittasmäki in unserem Powerplay spielten wir die abschließenden gut anderthalb Minuten mit 4 gegen 5 (bzw. später 6), da die Wild Wings Goalie Eriksson zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahmen. Schwenningen drückte auf den Ausgleich, doch an Juvonen war kein Vorbeikommen mehr. Zwölf Sekunden vor dem Ende fiel die endgültige Entscheidung: In Unterzahl eroberte Maximilian Kammerer die Scheibe an der blauen Linie und traf ins leere Tor zum 4:2.

Durch den Erfolg in Schwenningen gehen wir in der Best-of-Seven-Serie mit 3:0 in Führung. Spiel 4 des Playoff-Viertelfinals steigt am Dienstag in der LANXESS arena. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

TORE

1:0 Kyle Platzer (Marshall, Szwarz) 1. Minute; 1:1 Dominik Bokk (Aubry, Tuomie) 5. Minute; 1:2 Brady Austin (Tuomie, Uher) 45. Minute; 1:3 Tanner Kero (MacLeod) 46. Minute; 2:3 Tyson Spink (Penalty) 49. Minute; 2:4 Maxi Kammerer 60. Minute

FAKTEN

  • Auch das dritte Spiel der Serie fand vor ausverkauftem Haus statt (5.100 Zuschauer darunter 350 Haie-Fans)

  • Wie in Spiel 1 konnte kein Team eine Überzahlgelegenheit nutzen

  • Parker Tuomie bereitete zwei Treffer vor

  • Janne Juvonen parierte 28 der 30 Schwenninger Torschüsse

STIMME

„Wir haben die ersten beiden Drittel nicht sehr sauber gespielt, sind nicht gut durch die neutrale Zone gekommen. Im dritten Drittel haben wir dann wieder zu unserem Spiel gefunden. Wir haben in der Offensive das getan, was wir tun mussten und gut verteidigt.“

PARKER TUOMIE

„Beide Torhüter haben in allen drei Spielen sehr stark gespielt, was es beiden Teams schwer macht, Tore zu erzielen. Heute war es das bisher physichste Spiel der Serie, es gab mehr Zweikämpfe als noch in den ersten beiden Duellen – dies hat das Spiel ein bisschen verändert. Meine Mannschaft hat auch heute im dritten Drittel ihr bestes Eishockey gespielt, auch wenn wir am Ende ein paar Fehler in unserem Spiel hatten. Aber wir haben das Spiel sehr gut beendet, das war heute der Schlüssel zum Sieg.“

KARI JALONEN