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Haie-Festival in Düsseldorf: KEC siegt im Derby mit 7:3!

SAMSTAG, 30. OKTOBER 2010

Was für ein Festtag für die KEC-Fans! Die Haie haben im 188. Derby gegen Düsseldorf einen deutlichen Sieg eingefahren. Köln gewann bei der DEG mit 7:3. Noch lange nach dem Spiel feierten die Haie-Fans die Mannschaft, die zur „Laola“ noch mal aus der Kabine kam, um diesen besonderen Erfolg mit den Fans gemeinsam zu genießen.


Die erste Schrecksekunde im 188. Derby hatten der KEC und seine rund 1.000 mitgereisten Fans nach nicht mal zwei Minuten zu überstehen. Düsseldorfs Evan Kaufmann traf die Unterkante die Latte, wobei in Real-Geschwindigkeit kaum zu erkennen war, ob der Puck im Tor war oder nicht. Schiedsrichter Georgij Jablukov schritt zum Videobeweis und entschied auf „kein Tor“. Nach dem der KEC, der ohne die Verletzten Matt Pettinger und Mike Card aber wieder mit Chris Lee und James Sixsmith auflief, die erste Angriffswelle der DEG abgewehrt hatte, kam die Mannschaft von Bill Stewart immer besser ins Spiel. Jean-Sebastien Aubin konnte sich nicht über zu wenig Arbeit beklagen. Immer wieder stand der DEG-Goalie im Brennpunkt. Die Haie spielten aggressiv in Richtung gegnerisches Tor, erarbeiteten sich ein positives Schussverhältnis nach 20 Minuten von 11:4, hatten jedoch Glück, als nach einer Direktkombination Patrick Reimer am leeren Kölner Tor vorbei schoss (16.). Kurz darauf fiel die Führung der Gastgeber aber doch noch. DEG-Stürmer Tyler Beechey überwandt Wade Dubielewicz mit einer Direktabnahme in den Torwinkel (18.) zum einzigen Treffer im ersten Drittel.


Die Intensität des Spiels blieb auch im zweiten Drittel atemberaubend hoch. Die 10.524 Zuschauer erlebten Vollgas-Eishockey. Die Haie schafften den verdienten Ausgleich in Überzahl. John Tripp fälschte einen Schuss zum 1:1 ins Netz (24.). Die DEG traf mit ihrem ersten Schuss im Mitteldrittel aber postwendend zur erneuten Düsseldorfer Führung. Connor James lenkte den Puck unter die Latte (24.). Der KEC reagierte alles andere als geschockt. Nach Traumpass Lees vollendete Christoph Ullmann direkt vor dem tobenden Gästeblock zum 2:2 (26.). Der Unterhaltungswert blieb hoch. Konter, Gegenkonter, Chance Köln, Chance Düsseldorf – die Fans hatten keine Atempause. Die DEG scheiterte in Person Evan Kaufmanns am herauseilenden Dubielewicz (27.), Daniel Kreutzer am Pfosten (39.), Köln vergab durch Ryan Ramsay (29.) und James Sixsmith (24.). Nach einer genialen Kombination des KEC gab es bei den mitgereisten Haie-Fans kein Halten mehr. Ullmann stürmte ins Drittel, passte auf Philipp Gogulla. Der verzögerte geschickt, setzte Tripp in Szene und der wuchtete den Puck zum 2:3 flach über die Linie (39.).


Aus der knappen Führung wurde im letzten Drittel ein „Haie-Festival“. Cory Urquhart (46.) und James Sixsmith (47.) nutzten Konter, um das Ergebnis auf 5:2 aus Kölner Sicht zu schrauben. Beecheys Treffer zum 3:5 (48.) störte die Haie kaum, konnten doch Jason Jaspers (52.) und Gogulla (56.) Lücken in der DEG-Abwehr nutzen.


Bill Stewart: „Das war unser erstes Spiel, in dem wir über 60 Minuten gespielt haben. Wir haben gekämpft, alles gemacht und Leidenschaft gezeigt. Das war hoffentlich der erste Schritt auf dem richtigen Weg.“


Am Montag spielen die Haie zu Hause gegen Straubing (18.30 Uhr).


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