Zum Abschluss des kleinen bayrischen Wochenendes geht es für unsere Mannschaft am Sonntag zum ERC Ingolstadt (04. Oktober, 16:30 Uhr). Wir werfen einen Blick auf das sechste Spiel der noch jungen Saison und haben den sportlichen Vorbericht zu #INGKEC.
DIE ERSTEN SPIELE DER SAISON
Nach fünf Partien stehen wir bei sechs Punkten – zuletzt gab es nach dem 6:4-Auswärtssieg in Augsburg eine 2:4-Heimniederlage vor über 18.000 Zuschauern gegen Red Bull München. Trotz des ganz frühen Treffers Marcel Noebels‘ (1.) gelang es uns nicht, den „Flow“ des Tores mitzunehmen, sodass München durch zwischenzeitlich vier erzielte Tore auf 4:1 davon ziehen konnte. Zwar versuchten wir es bis zum Schluss und kamen durch erneut Noebels‘ zum Anschlusstreffer (55.), doch zu mehr sollte es leider nicht reichen. Was Hoffnung macht? Das bisher einzige Auswärtsspiel der jungen Spielzeit konnten wir gewinnen und die Statistik der vergangenen elf Partien gegen Ingolstadt sieht mit 7:4 für uns gut aus.
Auch die „Schanzer“ mussten zuletzt in eine Niederlage einwilligen – bei den Krefeld Pinguinen verlor der ERC am Freitagabend mit 1:3. Die stets starken Ingolstädter stehen wie wir bei zwei Siegen und drei Niederlagen, kommen jedoch auf fünf Punkte, weil es bei einem Sieg, einer OT-Sieg drei Niederlagen nach regulärer Spielzeit gab. In der heimischen Saturn Arena spielten die Ingolstädter bisher zweimal – am zweiten Spieltag setzte es eine 2:6-Niederlage gegen den Tabellenführer aus Nürnberg, kurze Zeit später gelang ein 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen Mannheim.
DER GEGNER: DER ERC INGOLSTADT
Hinter der Bande steht das fünfte Jahr in Folge Mark French – der Kanadier hat in seiner Zeit ein Team geformt, was gerade in der Offensive gefährlich ist. In den vergangenen Spielzeiten war die ERC stets unter den Mannschaften mit den meisten Treffern. Diese verhindern soll auf der Gegenseite Jonas Stettmer, der im Sommer zum ERC wechselte und zusammen mit Devin Williams das Torhüter-Duo bildet.
Ein Blick auf die Defensive der Schanzer zeigt viele bekannte PENNY DEL-Spieler – neben Kapitän Morgan Ellis, Leon Hüttl, dem offensivstarken Alex Breton dürfte vor allen Dingen Ex-Hai Edwin Tropmann, der sich in der vergangenen Saison schwer verletzte und glücklicherweise wieder auf dem Eis steht, bekannte Gesichter sein.
Auch in der Offensive haben die Ingolstädter, die in der vergangenen Saison im Playoff-Viertelfinale am bayrischen Konkurrenten aus München scheiterten, den Kern halten können. So stürmen Riley Barber, Daniel Schmölz, Daniel Pietta oder auch Riley Sheen weiterhin für den ERC.
In den vier Partien der abgelaufenen Saison fielen insgesamt 38 Tore, was einem Schnitt von fast zehn Toren pro Spiel entspricht. Drei Spiele gingen an den KEC, eines konnten die Ingolstädter klar für sich entscheiden.
DIE STIMME
Wir haben nach dem Spiel am Freitag einige Sachen angesprochen, die wir verbessern müssen. Mit Ingolstadt erwartet uns am Sonntag eine Mannschaft, die von der Offensive lebt. Sie werden von der ersten Sekunde an mit viel Tempo nach vorne spielen.
MORITZ MÜLLER