Gesundheit lebt von kleinen, guten Entscheidungen – jeden Tag, bei der Arbeit, unterwegs und natürlich rund um unsere Heimspiele in der LANXESS Arena. Wir haben uns mit unseren Athletitrainer Leon Lilik getroffen und mit ihm seine Tipps für Gesundheit im Alltag durchgegangen.
Warum ist „Gesundheit im Alltag“ für Fans genauso wichtig wie für Profis?
„Ich denke, dass zunächst einmal jeder gesund sein möchte und möglichst fit durch den Alltag gehen möchte – egal, ob es jetzt der Athlet ist, der seine Aufgaben auf dem Eis oder im Sport richtig und gut machen möchte oder der Fan, der Spa haben möchte mit seinen Kindern, mit seinen Enkelkindern, aktiv sein möchte. Es gibt ja viele Möglichkeiten und Ziele, die man persönlich hat und deswegen ist Gesundheit sehr wichtig.“
Welche Basics empfiehlst du, die sofort Wirkung zeigen können?
„Das erste, was mir da einfällt ist ganz klassisch die Ernährung. Dabei hilft es, es simpel zu halten, abwechslungsreich und gesund zu essen. Da muss jeder für sich so ein bisschen seinen Weg finden, was er auch durchziehen kann und woran er auch Spa hat. Das nächste wäre für mich die frische Luft. Ob es spazieren gehen ist, Fahrrad fahren, vielleicht auch Joggen. Ich glaube, frische Luft hat eine sehr positive Auswirkung auf den Körper und auch den Kopf. Es macht den Kopf klar und man fühlt sich direkt wohler, wenn man nach Hause kommt.“
Hast du eine kurze Routine für besonders stressige Tage?
„Routine ist ein breit gefächerter Begriff. Für die mentale Routine kann es helfen, besonders wenn es wirklich sehr stressig sein sollte, dass man mal in sich kehrt, in Ruhe atmet, über sich selbst nachdenkt oder auch mal über gar nichts nachdenkt. Wie gesagt, gibt es da viele verschiedene Möglichkeiten. Ansonsten sind natürlich so kleine Mobility-Routinen, um den Rücken in Bewegung zu bekommen, die Hüften frei zu bekommen zu empfehlen – gerade wenn man viel sitzt, kann das helfen.“
Wie bleibt man langfristig dran und motiviert?
„Motivation ist für mich immer mehr da, wenn man sich kleine Ziele steckt und das Ganze wirklich Step-by-Step angeht. Dabei spielt es keine Rolle, ob es der Athlet ist, der schneller oder stärker werden möchte, oder der Fan im Alltag, der vielleicht, wenn er in die dritte Etage läuft, nicht mehr schnaufen muss oder wenn er sein Enkelkind hochhebt, keine Schmerzen mehr im Rücken hat. Dabei hilft es sich kleine Ziele zu stecken und das Ganze Schritt für Schritt und geduldig anzugehen.“