Ein Punkt in Hamburg

DIENSTAG, 07. OKTOBER 2008

Die Haie haben am Dienstag bei den Hamburg Freezers einen Punkt geholt, mussten sich am Ende aber nach Penaltyschießen geschlagen geben. Der KEC unterlag am Ende gegen die Hamburger, die zuletzt fünf glatte Siege in Serie geholt hatten, mit 3:4 n.P..


„Wir haben ein gutes Spiel gezeigt“, fasste Haie-Manager Rodion Pauels die Partie zusammen, „die Moral hat gestimmt. Wir sind nach Rückständen immer wieder zurück gekommen. Darauf lässt sich aufbauen.“


Die Hanseaten hatten den besseren Start in die Partie: Ostwald traf zum 1:0 für die Gastgeber (6.). Fehlende Effektivität im Powerplay war das größte Manko des KEC, der kurzfristig auf den erkrankten Warriner verzichten musste, im ersten Abschnitt. Die Haie mussten vier Überzahlspiele im Auftaktdrittel ohne zählbaren Erfolg verstreichen lassen.


Zielsicherer zeigten sich die Freezers Anfang des Mitteldrittels mit einem Mann mehr auf dem Eis. Karalahti erhöhte auf 2:0 (29.). Doch der KEC schlug zurück: Nach einer schönen Kombination mit Dmitriev verkürzte Ullmann in Überzahl auf 2:1 (32.). Der Anschluss gab den Haien einen weiteren Schub. Der KEC erhöhte den Druck, scheiterte aber auch bei einer rund fünfminütigen Überzahl nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Ostwald (Kniecheck gegen Gogulla) am starken Hamburger Torwart Pelletier.


Doch die Haie ließen sich nicht entmutigen. Erneut nach einer Vorlage Dmitrievs war es schließlich Gogulla, der im Nachschuss zum 2:2 traf (43.). Die Haie schienen in den Folgeminuten dem Führungstreffer näher, wurden dann aber bei einem Hamburger Konter kalt erwischt. Schmidtle brachte die Freezers erneut in Führung (47.). Aber der KEC ließ nicht locker und zeigte erneut Moral. Gogulla hämmerte den Puck zum 3:3 ins Netz (50.). Der zweite Treffer des KEC-Stürmers an diesem Abend läutete die spannende Schlussphase ein, in der beide Mannschaften die guten Torhüter Doyle und Pelletier mehrfach auf die Probe stellten. Es blieb nach 60 Minuten jedoch beim 3:3. In der Verlängerung musste der KEC zunächst rund 90 Sekunden in Unterzahl überstehen, schaffte dies jedoch ebenso wie die Freezers, die in den Schlusssekunden der Overtime mit einem Mann weniger auf dem Eis agieren mussten.


Den Extrapunkt holten sich die Hambuger, bei denen im Penaltyschießen Sommerfeld und Sarno trafen. Der KEC blieb ohne Tor im shoot-out.


Am Freitag treten die Haie in Regensburg gegen die Straubing Tigers an (19.30 Uhr).