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DEL-Gesellschafter bestätigen "14+4"-Beschluss - Kölner Haie respektieren Mehrheitsentscheidung

DONNERSTAG, 01. MÄRZ 2001

Die Gesellschafterversammlung der Deutschen Eishockey-Liga hat im Rahmen ihrer Tagung am heutigen Donnerstag in München den am 10. Januar gefassten – und zuletzt heftig diskutierten – Beschluss zur Begrenzung der Anzahl der Spieler auf dem Spielberichtsbogen ab der kommenden Saison bestätigt.


Aus den nachfolgenden Gründen wird an dem Beschluss festgehalten:


1.) Durch die getroffenen Regelung ist nach Ansicht der Mehrheit der Gesellschafter am besten gewährleistet, dass die Klubs auch jüngere Spieler, die die Zukunft des deutschen Eishockeys darstellen, einsetzen werden.


2.) Die Interessen deutscher Spieler über 23 Jahre sind nach Ansicht der Mehrheit der Gesellschafter in der Praxis nicht berührt. Denn: 16 Klubs brauchen durch die Reduzierung auf 14 Ausländer mindestens vier wettbewerbsfähige Deutsche, insgesamt also 64. Dies entspricht der momentanen Anzahl der deutschen Stammspieler bei derzeit noch 16 Ausländern.


3.) Darüber hinaus wird kein Klub daran gehindert, weitere deutsche Spieler – unter Verzicht auf die komplette Ausnutzung des Ausländerkontingentes – unter Vertrag zu nehmen, da keinerlei Begrenzung für die Anzahl der Spielberechtigungen deutscher Spieler besteht. Es sei, so sehen es die Mehrheit der Gesellschafter, davon auszugehen, dass die Anzahl und der Anteil deutscher Spieler in der DEL steigen wird.


Die Kölner Haie waren einer von sechs Klubs, die in der Gesellschafterversammlung für eine Aufhebung und Modifizierung des am 10. Januar gefassten Beschlusses gestimmt haben. Allerdings respektieren die Kölner Haie den Mehrheitsbeschluss der DEL-Gesellschafterversammlung vom heutigen Tage.