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Die Haie um Juhani Tyrväinen sind am Freitagabend in Straubing gefordert (Foto: City-Press GmbH)

Haie am Freitagabend in Straubing im Einsatz – Partie am Pulverturm startet um 19:30 Uhr

Der erste Teil unseres Auswärts-Wochenendes steht am Freitagabend (28. November) in Bayern an – im größten Bundesland Deutschlands treffen wir ab 19:30 Uhr auf die gastgebenden Straubing Tigers. Zwei Tage später sind wir in der Hauptstadt zu Gast. Wir blicken zunächst auf die Partie gegen den aktuellen Tabellenzweiten der PENNY DEL.

FORM

STR: Die Straubing Tigers büßten am vergangenen Wochenende nach längerer Zeit die Tabellenführung ein – das lag unter anderem an drei Niederlagen in Folge und einer unglaublichen Serie des ERC Ingolstadt, der seine vergangenen neun Partien alle gewinnen konnte. Die Tigers standen bis Mitte November bei einer beeindruckenden Statistik von 15 Siegen und vier Niederlagen (eine davon Mitte Oktober in Köln gegen uns, 4:7). Es folgten drei Niederlagen am Stück (Schwenningen, Berlin, München), weswegen die Mannschaft von Cheftrainer Craig Woodcroft auf Platz zwei „abgerutscht ist“.

KEC: Wir konnten vier der vergangenen fünf Partien siegreich gestalten – zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass wir zuletzt viermal in Folge zuhause spielten und erstmals seit zwei Wochen wieder auswärts antreten. Auf fremden Eis bestritten wir bis hierhin neun Spiele und konnten fünf für uns entscheiden – nimmt man die Punkte pro Auswärtsspiel-Statistik, stehen wir hinter Mannheim auf Platz zwei. Dass die Partie am Pulverturm getrost als schwere Hürde bezeichnet werden kann, beweist hingegen Straubings „Punkte pro Heimspiel-Statistik“: 2,455.

FAKTEN

STIMME

Ich erwarte ein sehr spannendes und schweres Auswärtsspiel. Wir wissen, dass Straubing sehr gutes Eishockey spielt – sie stehen nicht umsonst auf Tabellenplatz zwei. Wir konnten sie zuletzt im Heimspiel besiegen und wissen, auf welche Spielweise wir uns einstellen müssen. Es braucht unser Maximum und eine sehr gute Leistung, um für Punkte infrage zu kommen. Straubing ist sehr heimstark, das Stadion am Pulverturm nie einfach zu bespielen – die Aufgabe ist nicht einfach, aber wir wollen sie mit Selbstbewusstsein angehen.

DOMINIK BOKK