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#8 - 4:2-Heimsieg über die Nürnberg Ice Tigers

SONNTAG, 11. OKTOBER 2026
Louis-Marc Aubry (r.) und die Haie freuen sich über den 4:2-Heimsieg gegen die Nürnberg Ice Tigers (Fotos: City Press GmbH)

Wir gewinnen unser Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 4:2. Dabei starten wir furios in die Partie und erzielen bereits nach 47 Sekunden das 2:0. Anschließend spielen wir ein starkes Heimspiel, müssen gegen Ende aber nochmal zittern, weil die Nürnberg Ice Tigers nicht aufgeben und im dritten Drittel bis auf 3:2 herankommen. 0,1 Sekunden vor Schluss besorgt Patrick Russell den 4:2-Endstand. Wir haben den Spielbericht zu #8KECNIT.

DIE GESCHICHTE DES SPIELS

Diese wurde bereits früh, genauer gesagt in der ersten Minute, geschrieben. Wir hatten nach sechs Sekunden nicht nur den ersten Abschluss durch Patrick Russell, sondern gewannen das darauffolgende Bully, aus dem das Führungstor nach elf Sekunden resultierte. Valtteri Kemiläinen zog mit seiner berüchtigten „Fackel“ ab und besorgte die Führung. Wir nahmen den Fuß aber alles andere vom Gaspedal, nutzten die lautstarke Unterstützung und konnten nach 47 gespielten Sekunden tatsächlich bereits das 2:0 erzielen. Louis-Marc Aubry traf 36 Sekunden nach der Führung zum 2:0 – klar, dass der Großteil der 17.530 Fans Kopf stand. Diese erste Minute war Werbung für die Haie und den Eishockeysport – und natürlich unsere Geschichte des Spiels.

DAS SPIEL

Furiose startete diese Sonntagnachmittag-Partie gegen die Nürnberg Ice Tigers, sehr furios sogar. Nach 47 Sekunden führten wir durch Tore von Valtteri Kemiläinen und Louis-Marc Aubry bereits mit 2:0 und sorgten für eine tolle Stimmung in der LANXESS arena. Auch nach dem 2:0 spielten wir weiter munter nach vorne und hätten durch Daniel Fischbuch (5.) oder auch Kevin Niedenz (6.) gut und gerne das dritte Tor in früher Phase erzielen können, doch Niklas Treutle im NIT-Tor fand mehr und mehr ins Spiel und blieb den Rest des ersten Drittels ohne Gegentor.

Auch, weil er beim ersten Haie-Powerplay ab der 19. Minute gleich zweimal ganz stark gegen den jeweils direkt abziehenden Maxi Kammerer aus halbrechter Position parierte. Janne Juvonen, der wieder zurück in unserem Tor war, verlebte einen verhältnismäßigen ruhigen Start ins erste Drittel und konnte die drei Torschüsse abwehren. Da Treutle wie beschrieben die folgenden 12 Schüsse nach zuvor zwei direkten Toren bei drei Haie-Versuchen in der ersten Minute hielt, ging es mit dem 2:0 in die erste Drittelpause.

In den Mittelabschnitt erwischten wir ebenfalls einen optimalen Auftakt. Wir ließen in der 22. Minute die Scheibe gut zirkulieren. Jan Luca Sennhenn machte es dann schlau, sah, dass Aubry im Slot postiert war und spielte die Scheibe wunderschön auf die Kelle des Kanadiers, von wo aus sie ins Tor sprang – 3:0.

Die Nürnberger spielten trotz des Rückstandes weiter mit und zeigten, warum sie fünf ihrer ersten sechs Spiele in der PENNY DEL gewonnen hatten. So kam Samuel Dove-McFalls im Slot zur großen Chance auf den Anschlusstreffer. Der deutsche Nationalspieler stand mit dem Rücken zum Tor und konnte mit der Rückhand etwas überaschend abziehen. Janne Juvonen war jedoch wach und konnte den Flachschuss abwehren.

Beinahe hätte Louis-Marc Aubry in der 40. Minute seinen dritten Treffer erzielt, doch Niklas Treutle im NIT-Tor blieb im Eins gegen Eins, bei dem unser Kanadier aber auch noch von gutem Backcheck gestört wurde, stabil. Daher blieb es beim Zwischenstand von 3:0 nach 40 guten Haie-Minuten.

Während wir in den ersten beiden Dritteln klar Oberwasser hatten, kamen die Gäste im dritten Abschnitt mehr und mehr auf und konnten durch Marcus Weber (42.) und Samuel Dove-McFalls (52.) auf 2:3 verkürzen, die Gäste drückten anschließend auf den Ausgleichstreffer, doch wir wehrten uns und kamen, als Nürnberg den Goalie zog, durch Patrick Russell eine Milisekunde (!) vor Schluss zum Schlusspunkt des Abends: dem 4:2!

ZAHLEN, BITTE

  • Es war der erste reguläre Heimsieg der PENNY DEL-Saison 2026/2027

  • 15:3 Torschüsse lautete die Torschussbilanz nach dem ersten Drittel

  • 47 Sekunden brauchten wir, um 2:0 zu führen

  • 17.530 Zuschauer sorgten für eine tolle Kulisse im Haifischbecken

AUSBLICK

Für uns geht es am Mittwoch um 19:45 Uhr mit dem Auswärtsspiel bei Genève-Servette in der Champions Hockey League weiter. Unser sechstes und letztes Gruppenspiel der CHL-Saison findet beim Schweizer Traditionsverein in der „Patinoire des Vernets“ statt. Kurz darauf findet am Freitag, den 18. Oktober in Iserlohn bei den Roosters unsere nächste PENNY DEL-Partie statt (19:30 Uhr). Abgerundet wird die Woche dann aber glücklicherweise von einem Heimspiel! Am Sonntag, den 18. Oktober empfangen wir die Fischtown Pinguins Bremerhaven (16:30 Uhr) im Haifischbecken!

Hier kommt ihr direkt in den Online-Ticketshop!

BILDERGALERIE

TORE

1:0 Valtteri Kemiläinen (Noebels) 1. Minute; 2:0 Louis-Marc Aubry (Ljungh, Press) 1. Minute; 3:0 Louis-Marc Aubry (Sennhenn, MacInnis) 22. Minute; 3:1 Marcus Weber (Cates, Headrick) 42. Minute; 3:2 Samuel Dove-McFalls (Weber, Headrick) 52. Minute; 4:2 Patrick Russell (Noebels) 60. Minute

STIMME

Es wurde zum Ende hin noch einmal schwer. Die ersten zwei Drittel waren heute sehr gut. Wir haben das, worüber wir gesprochen haben, gut umgesetzt. Es ist uns gelungen, Nürnberg nicht so viele Chancen zu geben und konnten selbst viele Chancen kreieren. Wir sind heute offensichtlich sehr gut ins Spiel gestartet und lagen dann 3:0 vorne. Anschließend hat Nürnberg ein schnelles Tor im letzten Drittel geschossen. Wir hatten zuletzt öfter die Situation, solch engen Spiele zuhause zu verlieren. Ich denke, dass wir uns die drei Punkte verdient haben. Heute liefen viele Dinge besser, daran gilt es, anzuknüpfen.

CHEFTRAINER THOMAS BERGLUND