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#7 - 1:4-Heimniederlage gegen Schwenningen

SAMSTAG, 10. OKTOBER 2026

Wir verlieren unser Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings mit 1:4. Bis tief ins dritte Drittel ist es eine ausgeglichene Partie, die 1:1 steht, dann erzielt Schwenningen in einem Konter den vorentscheidenden Treffer, von dem wir uns nicht mehr erholen können. Zwei späte Treffer ins leere Tor besiegeln die 1:4-Niederlage gegen die Gäste aus Baden-Württemberg. Wir haben den Spielbericht zu #7KECSWW.

DIE GESCHICHTE DES SPIELS

Diese wurde schon vor der Partie geschrieben. Nico Wiens, der zuletzt in seinem Pflichtspieldebüt für die Haie beim 3:0-Heimsieg in der CHL über die Herning Blue Fox einen Shutout feierte, kam aufgrund des kurzfristigen Ausfalls von Janne Juvonen zu seinem PENNY DEL-Debüt. Auf der Bank nahm Aaron Kaiser Platz. Der 21-jährige Wiens zeigte eine gute Performance und entschärfte 23 von 25 Schüssen (92.59% Fangquote).

DAS SPIEL

Vor 16.734 Zuschauern in der LANXESS arena hatten wir im ersten Drittel Probleme, zu unserem Spiel zu finden. Zwar konnten wir uns in der ersten Minute mit einem Distanzschuss Robin Press‘ gleich mal in der Offensive anmelden, doch kurz darauf übernahmen die Gäste aus Baden-Württemberg mehr und mehr das Geschehen. Dies hatte zur Folge, dass die Wild Wings nach acht Minuten die nicht unverdiente Führung erzielen konnten.

Curtis Valk profitierte von einem schönen Aufbauspiel über Bassen und Martinsson und kam aus zentraler Position zum Abschluss. Die Scheibe fand ihren Weg an allen vorbei ins Netz, damit war auch Nico Wiens bezwungen, der ansonsten alle anderen acht Versuche der Schwenninger im ersten Drittel teils stark hielt.

So zum Beispiel in der 18. Minute als zunächst Peters und anschließend Lebster mit einer Doppelchance am jungen Goalie scheiterten. Zuvor erwischten wir unsere beste Phase und schnupperten durch Kammerer gleich zweimal am Ausgleich (15. & 17.), doch konnten wir die Chancen nicht in Tore ummünzen. Daher blieb es zur ersten Drittelpause beim knappen 0:1-Rückstand.

Der Start ins zweite Drittel gelang uns deutlich besser, wir waren nun wacher, präsenter und energetischer – dies hatte zur Folge, dass wir nach 25 Minuten den Ausgleich erzielten. Unsere erste Reihe erwischte einen guten Shift, an dessen Ende Gregor MacLeod im Slot sehenswert mit der Rückhand am zuvor gleich mehrfach stark reagierenden Joacim Ericsson im SWW-Tor vorbei zum 1:1 traf (25.).

Wir blieben dran und hätten nur wenige Momente später mit dem schönsten Spielzug des Abends beinahe die Führung erzielen können. Louis-Marc Aubry wurde von seinen Teamkollegen stark in Szene gesetzt, zog im Eins gegen Eins mit Ericsson aber den Kürzeren. Doch auch die Gäste spielten weiter nach vorne und gingen ihrerseits auf den Führungstreffer.

Im Powerplay kamen die Wild Wings gleich zu mehreren Abschlüssen, doch Wiens parierte die Versuche von Austin Ortega (27.) und Lebster im Slot (28.) sehenswert, ehe er dem Shift mit einem mutigen Save auf das Spielgerät ein Ende setzte. Dafür gab es zurecht Szenenapplaus der knapp 17.000 Zuschauer. Im Gegenzug hatten Markus Ljungh und Robin Press gute Möglichkeiten, die leider ungenutzt blieben (28.).

In der zweiten Hälfte des Mittelabschnitts bekamen wir gleich die Möglichkeit auf das Powerplay, konnten die zweimal zwei Minuten mit einem Mann mehr trotz hohen Drucks und guter Chancen durch Valtteri Kemiläinen, MacLeod oder auch Maxi Kammerer nicht nutzen – mit dem 1:1 ging es in den letzten Abschnitt.

In diesem war das Spiel lange auf Messers Schneide – wir gingen immer wieder auf den zweiten Treffer, doch im Nachgang des Spiels sprach Co-Trainer Henrik Stridh auf der Pressekonferenz, dass man vielleicht etwas zu sehr auf den zweiten Treffer gegangen sei, was dem Gegner Räume bot. Und einen dieser Räume nutzten die munter aufspielenden Gäste in der 51. Minute zum 2:1. Hänelt bediente Höfflin im Konter mustergültig im Slot – der Angreifer traf per One Timer zur Führung.

Anschließend gingen wir noch mehr ins Risiko, versuchten alles, konnten das Spiel aber nicht mehr auf unsere Seite ziehen. Kurz vor Schluss kamen die Gäste durch Höfflin und Sebastian Uvira (jeweils 58.) noch zu zwei Treffern ins leere Tor. Kurz darauf war Schluss.

ZAHLEN, BITTE

  • In keinem Drittel konnten jeweils beide Mannschaften treffen

  • Nico Wiens entschärfte 23 von 25 Schwenninger Torschüssen

  • Curtis Valk (zwei Tore) und Boaz Bassen (zwei Assists/beide SWW) konnten jeweils zwei Scorerpunkte einfahren

  • Nach acht Siegen in Folge ziehen wir gegen Schwenningen erstmals wieder den Kürzeren

AUSBLICK

Teil 2 des Heimspiel-Doppelpacks am Wochenende findet am Sonntag, den 11. Oktober ab 16:30 Uhr gegen die Nürnberg Ice Tigers statt! Für das Spiel gegen die sehr gut in die Saison gestarteten Nürnberger haben wir bereits über 16.500 Karten verkauft.

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BILDERGALERIE

TORE

0:1 Curtis Falk (Bassen, Martinsson) 8. Minute; 1:1 Gregor MacLeod (Noebels, Russell) 25. Minute; 1:2 Mirko Höfflin (Hänelt, Wilde) 51. Minute; 1:3 Curtis Valk 58. Minute; 1:4 Sebastian Uvira (Karachun) 58. Minute

STIMME

Das erste Drittel von uns war nicht gut, wir haben abwartend gespielt und hatten viele Chancen gegen uns, zudem haben wir zwei unnötige Strafen genommen. Im zweiten Drittel waren wir deutlich besser, wir haben angefangen, zu skaten, Zweikämpfe zu gewinnen und gute Chancen zu kreieren. Wir hätten vielleicht mehr Tore erzielen können in dieser Phase. Der Start ins dritte Drittel war ok, aber wir waren nicht in der Lage, den finalen Pass zu spielen. Schwenningen hat zudem viele Schüsse und Pässe geblockt – wir haben dann vielleicht etwas die Geduld verloren und wollten das zweite Tor zu sehr, so ist auch das zweite Gegentor entstanden. Es braucht 60 konstante Minuten im Eishockey. Alles in allem ist das eine schmerzhafte Niederlage, wir müssen am Sonntag besser sein.

CO-TRAINER HENRIK STRIDH