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6:4-Sieg über Mannheim!

SONNTAG, 20. FEBRUAR 2011

Jetzt Karten für letztes Hauptrunden Heimspiel am 8.3. gegen Berlin sichern!


Das war Eishockey-Action pur! Über 14.000 Zuschauer, zehn Tore, ständiger Führungswechsel, großartige Fans, super Stimmung, Spannung bis zum Schluss – und drei wichtige Haie-Punkte! Der KEC hat am Sonntagabend die Adler Mannheim trotz dreimaligem Rückstand niedergekämpft und mit 6:4 gewonnen. Damit haben sich die Haie endgültig im Playoff-Rennen zurück gemeldet!


„Wir müssen nicht auf andere schauen“ fasste Siegtorschütze Johan Akerman nach dem Erfolg zusammen, „wir schauen nur auf uns, wollen unsere Spiele gewinnen – dann schaffen wir auch die Playoffs.“


Das Spiel bot so ziemlich alles, was das Eishockey-Herz begehrt. Von der ersten bis zur letzten Sekunde fesselte die Partie die 14.056 Fans, darunter rund 1.200 Mannheimer Anhänger, die die Haie-Fans zu einigen Gesangsduellen forderten. Ivan Ciernik, Christoph Ullmann und Philip Gogulla setzten das Mannheimer Tor von Beginn an unter Druck, doch Adler-Goalie Fred Brathwaite bewies auch an diesem Abend, dass er zu den besten seiner Zunft gehört. Die erste gute Mannheimer Möglichkeit vollendete Mike Glumac zum 0:1 (7.), doch nach hervorragender Vorarbeit des emsigen und spielfreudigen Matt Pettinger egalisierte Chris Lee zum 1:1 (14.). Ciernik hatte anschließend kein Abschlussglück, als er zunächst an Brathwaite scheiterte (16.) und kurz darauf den Kasten nur um Zentimeter verfehlte (17.).


Auch im zweiten Abschnitt peitschte die Partie hin und her. Nicholas Dimitrakos schoss Mannheim erneut in Front (26.), doch Pettinger fälschte einen Akeman-Schuss erfolgreich zum 2:2 ab (29.). Danach waren die Haie „am Drücker“, aber Steven Reinprecht brachte die Gäste zum dritten Mal in Folge in Führung (35.). Aber auch diesen Vorsprung wussten die Haie zu kontern. „Die Mannschaft hat heute tolle Moral bewiesen“, sagte KEC-Trainer Niklas Sundblad nach dem Spiel. Nachdem die Haie das 2:3 verdaut hatten – was einige Minuten dauerte – setzte Akerman mit viel Übersicht Gogulla ins Szene, der zum 3:3 traf (38.). Mit „Haie“-Schlachtrufen wurde die Mannschaft kurz darauf in die Pause begeleitet. 


„Wir haben uns vor dem letzten Drittel vorgenommen: Das nächste Tor muss unseres sein“, verriet Sundblad nach den hart umkämpften 60 Minuten. So kam es auch: Ryan Ramsay vollendete nach kraftvoller Ciernik-Assitenz zur ersten Haie-Führung des Abends (43.). Dass Francois Methot noch mal ausgleichen konnte (53., Powerplay) tat den Haie-Fans weh, doch noch war der Kuchen nicht verteilt. „Wir sind nicht in Panik verfallen“, so Sundblad. Sein schwedischer Landsmann war schließlich der „Held des Abends“. Im letzten Überzahlspiel dieser packenden Partie schlenzte Akerman den Puck von der blauen Linie zum 5:4 genau ins Kreuzeck (58.). Greg Classens Schuss ins am Ende verwaiste Mannheimer Tor war das Sahnehäubchen des mitreißenden Eishockey-Erlebnisses.


Am Freitag spielen die Haie in Krefeld (20.20 Uhr, live auf Sky). Nächstes Heimspiel: 8. März gegen Berlin.


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