Zum Inhalt springen

6:3-Heimsieg über Ingolstadt am Diversity Day

SAMSTAG, 28. FEBRUAR 2026
Ryan MacInnis und Dominik Bokk bejubeln den 6:3-Heimsieg über Ingolstadt. (Foto: DEL Photosharing)

Was für ein Abend in einer erneut ausverkauften LANXESS arena! Vor 18.600 Fans gewinnen wir unser Heimspiel am Diversity Day gegen den ERC Ingolstadt mit 6:3 und drehen dabei nach frühem Rückstand eine intensive, packende Partie zu unseren Gunsten. Wir haben den Spielbericht.

Die Gäste aus Ingolstadt starteten besser und druckvoll in die Partie. Folgerichtig gingen die Panther früh durch Pietta, der einen schönen Querpass durch unser Drittel verwertete, in Führung (3.). Zwei Minuten darauf legte Powell (5.) in Haie-Überzahl sogar das 0:2 nach. Unsere Mannschaft brauchte eine Weile, auch bedingt durch einige Ungenauigkeiten, um im Spiel anzukommen, kämpfte sich dann aber mit viel Energie zurück. In der 16. Minute verkürzte Louis‑Marc Aubry per abgefälschtem Schuss im Slot auf 1:2. Defensiv hielt uns Janne Juvonen mit starken Paraden im Spiel, während wir selbst mehrere gute Abschlüsse hatten, darunter ein knapp vorbeigesetzter Versuch von Patrick Russell.

Im zweiten Drittel zeigten wir Charakter. Zunächst überstanden wir eine Unterzahl, ehe Valtteri Kemiläinen nach starker Kombination über Kero und Russell zum 2:2 einnetzte (23.). Der Schwung blieb bei uns: Kevin Niedenz vollendete kurz darauf per Rückhand zur 3:2‑Führung (25.). Ingolstadt konnte zwar durch Barber kurz darauf ausgleichen (28.), doch blieben aktiver, überstanden einige brenzlige Situationen und schlugen kurz vor der Sirene eiskalt zu: Patrick Russell eroberte in Unterzahl die Scheibe in der eigenen Zone und traf mit einem platzierten Handgelenksschuss zur 4:3‑Führung (39.).

Der Schlussabschnitt blieb hochintensiv. Beide Teams warfen alles in die Partie, Janne Juvonen parierte mehrfach spektakulär – unter anderem mit dem Fanghandschuh Millimeter vor der Torlinie. Unsere Mannschaft wartete dabei weiter auf ihre Chance. Die kam im Powerplay: Nach einer Strafe gegen Ellis (55.) nutzten wir das Momentum – erst versenkte Gregor MacLeod nach gewonnenem Bully und schnellem Seitenwechsel zum 5:3 (56.), Sekunden später erhöhte Ryan MacInnis im Nachsetzen auf 6:3 (56.). In den Schlusssekunden wurde es hitzig mit Strafen auf beiden Seiten, am Ende aber jubelten wir gemeinsam mit unseren Fans über drei verdiente Punkte.

Ein besonderes Dankeschön an alle, die diesen Diversity‑Day in der ausverkauften Arena so eindrucksvoll mitgetragen haben. Weiter geht es für unsere Jungs am Sonntag mit einem Auswärtsspiel in München (16:30 Uhr), ehe am Mittwoch (04. März) das nächste Heimspiel ansteht. Dann sind die Augsburger Panther bei uns zu Gast.

TORE

0:1 Daniel Pietta (Ruop, Agostino) 3. Minute; 0:2 Myles Powell (Unterzahl/Keating) 5. Minute; 1:2 Louis-Marc Aubry (Niedenz, Kemiläinen) 16. Minute; 2:2 Valtteri Kemiläinen (Kero, Russell) 23. Minute; 3:2 Kevin Niedenz (Aubry) 25. Minute; 3:3 Riley Barber (Sheen) 28. Minute; 4:3 Patrick Russell (Unterzahl) 39. Minute; 5:3 Gregor MacLeod (Überzahl/Kemiläinen, Aubry) 56. Minute; 6:3 Ryan MacInnis (Schnarr) 56. Minute

FAKTEN

  • Kevin Niedenz hatte gegen die Panther sein erstes Zwei-Punkte-Spiel (ein Tor, eine Vorlage) der Saison

  • Gleich zwei Shorthander (Tore in Unterzahl) bekamen die 18.600 Zuschauer zu sehen

  • Insgesamt 38 Tore fielen in den vier Hauptrundenduellen zwischen Haien und Panthern

  • Janne Juvonen parierte 30 Versuche der Panther

STIMMEN

„Wir hatten keinen guten Start ins Spiel und waren mit dem 1:2 nach dem 1. Drittel noch gut bedient. In der Pause haben wir viel gesprochen und sind zu unserer Identität mit viel Herzblut und Kampfbereitschaft zurückgekehrt. Die schnellen Tore im zweiten Drittel haben uns dann viel positive Energie gegeben. Insgesamt bin ich mit dem zweiten und dritten Drittel sehr zufrieden.“

KARI JALONEN

„Die ersten 20 Minuten haben wir nicht das gespielt, was wir können und wollen. Anschließend haben wir über Kampf und Leidenschaft wieder zurück ins Spiel gefunden. Aber klar muss unser Start ins Spiel besser sein.“

MORITZ MÜLLER