Sonntag, 26. Januar 2020

3:4 in Mannheim – Haie erneut sieglos

  • Beim Meister können die Haie kämpferisch überzeugen, holen aber keine Punkte

  • Am Dienstag, 28. Januar (19:30 Uhr), wartet im Heimspiel nun erneut Nürnberg

Die Kölner Haie treffen zum vierten Mal in der laufenden Saison auf die Adler Mannheim. Und in der ausverkauften SAP-Arena setzen die Haie vor 13.600 Zuschauern auch gleich den ersten Akzent – doch der Schussversuch von Taylor Aronson wird geblockt (1. Minute). Dann übernehmen die Gastgeber das Kommando. Auch, weil die Gäste mit Jon Matsumoto (3.) und Jason Bast (6.) gleich zwei Mal in Unterzahl geraten. Doch Gustaf Wesslau im Kölner-Kasten hält sein Team mit zahlreichen Glanzparaden im Spiel. Vor allem sein Save gegen Plachta verdient das Prädikat „Extraklasse“. In der 8. Minute haben die Haie dann Glück, als Desjardins über das leere Tor zielt. Kurze Zeit später machen es die Mannheimer besser: Huhtala trifft freistehend zum 1:0 für die Gastgeber (12.). Doch quasi in den Torjubel hinein markieren die Haie den Ausgleich: Nach Scheibengewinn im gegnerischen Drittel, setzt Zach Sill gegen Adler-Goalie Johan Gustafsson den Tunnel zum 1:1 (12.). Und es kommt noch besser. Jason Bast spielt einen tollen Pass in den Lauf von Lucas Dumont. Unsere Nummer 13 schlenzt die Scheibe sehenswert zur 2:1-Führung für die Haie in den Winkel (15.). Binnen drei Minuten dreht das Team von Mike Stewart die Partie und geht mit einer nicht einmal unverdienten 2:1-Führung in die erste Drittelpause.

Mannheim dreht Partie im Powerplay
Knapp 90 Sekunden befinden sich die Haie zu Beginn des Mittelabschnitts noch in Überzahl – doch die geht nach hinten los. Nach einem Breakaway fangen sich die Domstädter den 2:2-Ausgleich durch Smith (22.). Kurze Zeit später zeigen die Haie einen gute Reaktion. Doch Alexander Oblinger verpasst freistehend im Slot die Chance zur erneuten Haie-Führung (23.) – da war mehr drin! Beide Teams befinden sich jetzt im Angriffsmodus und drängen auf die Führung. Die erzielt dann aber Mannheim: In ihrem fünften Powerplay des Abends trifft Rendulic zum 3:2 ins kurze Eck (31.). Und dann verwertet Wolf – erneut im Powerplay – einen Rebound zum 4:2 (34.). Danach versucht der KEC alles, um wieder zurück in die Partie zu kommen. Aber das gelingt bis zur Sirene nicht mehr. Und so geht’s für die Haie, die im Mittelabschnitt einige Straften kassiert haben, mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Kabine.

Kampf wird nicht belohnt
Im Schlussabschnitt schenken sich beide Teams zunächst nichts. Nach wie vor wird in der intensiven Partie nahezu jeder Check zu Ende gefahren – das kostet Kraft. Auch wenn die Haie in der Offensive die Initiative übernehmen, bleiben in den ersten fünf Minuten die ganz großen Torchancen aus. Es dauert bis zur 54. Minute, ehe die Haie wieder zu einem Hochkaräter kommen. Nach feinem Zuspiel ist Sebastian Uvira plötzlich durch, wird aber von Mannheims Reul unfair am Torabschluss gehindert – Penalty für die Haie. Doch im 1-gegen-1 behält Gustafsson gegen Kevin Gagné die Nerven und pariert mit dem rechten Schoner. So bleibt es beim 2:4 aus KEC-Sicht. Und dann macht es Zach Sill doch noch einmal spannend: Der Stürmer hält seinen Stock in einen Schuss von Jason Akeson rein und fälscht die Scheibe unhaltbar für Gustafsson zum 3:4 aus Haie-Sicht ins Tor ab (55.). Danach riskiert Mike Stewart alles, nimmt Wesslau 1:30 Minuten vor dem Ende vom Eis, aber der Ausgleich will nicht mehr fallen. „In unserer jetzigen Situation verlieren wir solche Spiele, in denen wir eigentlich gut mitgehalten haben“, sagt Colin Ugbekile nach dem Spiel. „Wir müssen jetzt die Köpfe oben halten und dürfen nicht verzagen.“

Für die Haie geht es am Dienstag in LANXESS arena gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg weiter. Tickets für das Nachholspiel vom 25. Spieltag gibt’s im Online-Ticketshop.

Foto: DEL-Photosharing 

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