Wir gewinnen unser Heimspiel gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven mit 4:1. Nach zwölf Minuten gehen die Gäste in Führung, die wir im ersten Abschnitt durch Louis-Marc Aubry egalisieren können. Im zweiten Drittel gehen wir durch einen Doppelschlag binnen 31 Sekunden durch Valtteri Kemiläinen und Robin Press mit 3:1 in Führung und legen im Schlussabschnitt durch erneut Aubry nach. Da Janne Juvonen nach dem Gegentor nicht mehr zu überwinden ist und am Ende einer starken Teamleistung auf 96,00 % Fangquote kommt, gewinnen wir auch unser fünftes Sonntag-Spiel in dieser Saison. Der Spielbericht zu #KECBHV.
DIE GESCHICHTE DES SPIELS
Es hätte das erste PENNY DEL-Tor Robin Press‘ oder die erste DEL-Torbeteiligung Mateu Späths sein können. Am Ende war es ein Bauchgefühl, dass uns sagt, dass es die Aktion des jungen Angreifers unsere Geschichte des Spiels ist. Unsere Nummer 81 erwischte mit seinen Reihenkollegen Frederik Storm und Marco Münzenberger in der 15. Minute einen tollen Shift und legte beim Führungstreffer mit auf. In der Arena wurde Späth als Vorlagengeber noch durchgesagt, später wurde der Assist Marco Münzenberger gutgeschrieben. Dennoch war es ein gelungenes Heimdebüt des 19-Jährigen, der bereits beim Spiel in Iserlohn erstmals im Kader stand.
DAS SPIEL
Von Anfang an entwickelte sich vor 18.471 Zuschauer ein interessantes und temporeiches Eishockeyspiel. Das erste Tor an diesem Nachmittag erzielten die Gäste durch Philipp Bruggisser – der Däne kam im Powerplay nach Zuspiel Mieles auf halblinker Position zum One-Timer und setzte diesen gewaltvoll vorbei am machtlosen Juvonen ins Netz, 0:1.
Wir lieen uns durch den Rückstand jedoch nicht aus dem Konzept bringen und konnten mit dem bis dato besten Shift den Ausgleich erzielen. Dominik Bokk, der sein erstes DEL-Heimspiel in dieser Saison bestritt, verpasste zunächst aus spitzem Winkel. Wir blieben aber dran und lieen die Bremerhavener nicht aus der Zone kommen, weswegen der Druck gröer und gröer wurde. Letztlich zog Jan Luca Sennhenn von links aus der Distanz ab und traf mit seinem Schussn die Kelle von Louis-Marc Aubry, der im Slot abfälschte, 1:1 (15.)!
Es war nun eine gute Phase, die wir erwischten und beinahe hätten wir diese zur Führung genutzt. Zwei Minuten nach dem Ausgleich übergab Patrick Russell an der Bande die Scheibe an Gregor MacLeod, der es mit dem Bauerntrick versuchte. Der Däne tauchte auf rechts frei vor Kristers Gudlevskis im BHV-Kasten auf, setzte den Puck aber knapp am langen Pfosten vorbei, weswegen es zur ersten Drittelpause beim 1:1 blieb.
Das zweite Drittel startete mit einem kleinen Aufreger, als Conrad für die Gäste nur den Pfosten traf (21.). Auch wir trafen durch Maximilian Kammerer den Pfosten, er setzte das Spielgerät nach einem starken Shift ebenfalls nur ans Aluminium (22.). Es gab nun viele Chancen, so verpasste Marcel Noebels hauchzart am zweiten Pfosten (24.), während Juvonen seine Klasse im Duell mit Reinwald bewies (26.).
In der 33. Minute konnten wir dann erstmalig in Führung gehen. Storm bediente nach Zuspiel Münzenbergers und Späths (Geschichte des Spiels) Valtteri Kemiläinen, der von der blauen Linie unnachahmlich per Schlenzer zum 2:1 traf – vor dem Tor herrschte viel Verkehr, weswegen Gudlevskis beim Schuss unserer Nummer 13 das Nachsehen hatte.
Nur 31 Sekunden später hatte Bokk dann eine geniale Idee, die Robin Press mit seinem ersten Tor in der PENNY DEL veredelte. Unsere Nummer 78 fuhr mit Geschwindigkeit von der linken Seite hinter den Fischtown-Kasten, brachte Gudlevskis so aus dem Konzept und hatte dann das Auge für Press, der im Slot nur noch ins leere Tor einzuschieben brauchte, 3:1 (34.)! Beinahe hätte Tyrväinen kurz vor Ende des Mittelabschnitts das 4:1 besorgt, doch sein flacher Schuss rauschte knapp am Kasten vorbei.
Das 4:1 besorgte dann aber Louis-Marc Aubry sechs Minuten nach Beginn des dritten Drittels. Und wieder hatte Bokk seine Hände mächtig im Spiel. Unsere Nummer 78 blieb unter Gegnerdruck stabil und lie sich die Scheibe nicht abnehmen – letztlich spielte Bokk die Scheibe quer durch den Slot, in dem Aubry perfekt am zweiten Pfosten stand und „nur“ noch einzuschieben brauchte (46.). Da Juvonen alle weiteren Schüsse der Pinguins im Verbund mit seinen Vorderleuten entschärfen konnte und wir es mit der 4:1-Führung die letzten Minuten des Spiels etwas ruhiger anlieen, blieb es beim 4:1-Heimsieg.
ZAHLEN, BITTE
- Louis-Marc Aubry traf im zweiten DEL-Heimspiel in Folge doppelt
- 33,5 km/h: Das war die Durchschnittsgeschwindigkeit des Pucks im zweiten Drittel, welches damit das „schnellste“ der drei Abschnitt war
- In unseren letzten fünf Pflichtspielen schoss eine Mannschaft immer jeweils vier Tore
- Beide Teams konnten jeweils im 1x im Powerplay treffen
- Bremerhaven gewann 32 Bullys, die Haie 20
AUSBLICK
Gut 48 Stunden nach dem Schlusspfiff des erfolgreichen Spiels gegen Bremerhaven sind wir im Haifischbecken schon wieder gefordert! Am Dienstag, dem 20. Oktober empfangen wir um 19:30 Uhr zum zweiten Mal in dieser Saison die Schwenninger Wild Wings. Nachdem sich bei uns in der PENNY DEL bisher konstant nach zehn Spielen Siege und Niederlagen abwechseln, sind wir gewillt, diese kuriose Statistik zu durchbrechen. Am besten natürlich mit euch an unserer Seite!
Haie vs. Schwenningen unter der Woche! Hier kommt ihr direkt in den Online-Ticketshop!
BILDERGALERIE
TORE
0:1 Philipp Bruggisser (Powerplay/Miele, Hirose) 12. Minute; 1:1 Louis-Marc Aubry (Sennhenn, Bokk) 15. Minute; 2:1 Valtteri Kemiläinen (Storm, Späth) 33. Minute; 3:1 Robin Press (Bokk) 34. Minute; 4:1 Louis-Marc Aubry (Powerplay/Bokk) 46. Minute
STIMME
Es war unglaublich heute, ich konnte die vergangenen Spiele von oben schon viel sehen und hab dem Comeback hier entgegengefiebert. Schön, dass es heute endlich geklappt hat. Die Unterstützung war super. Wir waren im ersten Drittel etwas ängstlich im Scheibenbesitz, das haben wir angesprochen und dann besser gemacht. Wir haben schöne Tore erzielt und standen defensiv sicher, da waren einige schöne Spielzüge mit dabei. Jetzt ist es wichtig, Dienstag nachzulegen, um Konstanz hereinzubringen.
DOMINIK BOKK