Die Sharky-Zone

Sharky erklärt Eishockey: 

Eishockey gilt als eine der schnellsten Mannschaftssportarten. Es wird mit fünf Feldspielern und einem Torwart auf einer Eisfläche von rund 60 Meter Länge und 30 Meter Breite gespielt. 
Eishockey wird seit mehr als 65 Jahren gespielt und kommt ursprünglich aus Kanada. 

Neben dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) gibt es noch 63 weitere Verbände weltweit. Die beste Eishockey-Liga ist die nordamerikanische National Hockey League (NHL). Dort spielen die weltweit stärksten Spieler. 
Die offiziellen Regeln werden von der Internationalen Eishockey-Föderation (IIHF) herausgegeben. Wir geben euch dazu einen kleinen Einblick. 

Das Spielfeld: 
Das Spielfeld ist eine Eisfläche, zwischen 56 und 61 Meter lang und zwischen 26 und 30 Meter breit. Die jeweiligen Ecken des Feldes sind abgerundet. Um das Feld ist eine ca. 1,20 Meter hohe Bande gebaut, auf die aus Sicherheitsgründen mit einer Schutzglasscheibe gesetzt ist. Hinter den Toren befinden sich zudem Fangnetze.

Die Tore haben eine Höhe von 1,20 Meter und eine Breite von 1,80 Meter. Pfosten und Latte sind grundsätzlich rot lackiert. Vor dem Tor befindet sich ein halbförmiger aufgezeichneter Torraum, der durch einen blauen Halbkreis markiert ist. 
Das Spielfeld wird in der Länge durch fünf Linien unterteilt. Zwei blaue Linien teilen das Spielfeld in drei Zonen. Damit gibt es für jedes Team eine Angriffszone, eine neutrale Zone und eine Abwehrzone. In der Mitte des Spielfeldes befindet sich die rote Mittellinie und der Anspielpunkt (Bullykreis). Die roten Torlinien reichen über das gesamte Spielfeld, da dieses auch hinter den Spielen weitergeht.

Die Mannschaft: 
Die Mannschaft besteht aus bis zu 23 Spielern, von denen sich während des Spiels maximal fünf gleichzeitig auf dem Eis befinden dürfen. Somit wird das Spiel in der Regel mit fünf Spielern und einem Torwart absolviert. 
In besonderen Fällen kann der Torwart durch einen weiteren Feldspieler ersetzt werden. 

Der Trainer stellt seine Mannschaft in der Regel in verschiedenen Blöcken bzw. Reihen auf, um so die einzelnen Stürmer und Verteidiger immer mit den gleichen Partnern spielen zu lassen. 
Wie in jeder Mannschaft hat auch eine Eishockey-Mannschaft einen Kapitän, gekennzeichnet durch ein großes „C“. Zudem hat er zwei Assistenten an seiner Seite, gekennzeichnet mit einem „A“ auf dem Trikot. 
Alle Spieler müssen zum Schutz eine Ausrüstung tragen. Der Torwart muss zudem noch speziell geschützt sein, um nicht durch die Schüsse verletzt zu werden. 

Die Ausrüstung: 
Bekleidung: Zur Vermeidung von Verletzungen ist im Eishockey eine spezielle gepolsterte Schutzausrüstung vorgeschrieben. Über der Schutzausrüstung wird das Vereinstrikot getragen. 

Feldspieler: 
Helm mit oder ohne Gitter (Spieler ab 18 Jahren dürfen selbst entscheiden, ob sie ein Visier tragen wollen; unter 18 Jahre ist das Visier Pflicht), Nacken und Kehlkopfschutz, Brustschutz, Ellbogenschutz, Hose, Genitalschutz, Schienbeinschutz, Thermounterwäsche, Stutzen, Vereinstrikot, Handschuhe, Schläger, Schlittschuhe, Mund- und Zahnschutz.

Torwart: 
Maske mit Gitter, Nacken- und Kehlkopfschutz, Brustpanzer, Fanghandschuh, Stockhandschuh mit Schutzplatte, Hose, Beinschoner, Genitalschutz, Thermounterwäsche, Stutzen, Vereinstrikot, Goalieschläger, Schlittschuhe, Mund- und Zahnschutz.

Schiedsrichter: 
Um Eishockeyspiele durchzuführen, benötigt man mehrere offizielle Schiedsrichter. Es gibt einen Spiel-Offiziellen und einen Off-Ice-Offiziellen. Diese leiten das Spiel auf dem Eis. 
Es gibt zwei Schiedsrichter und zwei Linienrichter. Außerhalb der Spielfläche gibt es einen Spielzeitnehmer und einen Punkterichter, einen Video-Torrichter und zwei Strafbankbetreuer.

Spieldauer und Ablauf: 
Ein Spiel hat 60 Minuten unterteilt in drei Drittel von je 20 Minuten. Bei einer Unterbrechung wird die Zeit angehalten, deswegen dauert ein Spiel meist wesentlich länger als 60 Minuten. Zwischen den Dritteln findet jeweils eine 15-minütige Pause statt, in der die Eismaschine das Eis erneuert. Nach dem ersten und zweiten Drittel wird die Spielfeldseite gewechselt.

Wenn es nach der regulären Spielzeit unentschieden steht, geht es in die Verlängerung (Overtime) oder das Spiel wird durch Penaltyschießen (Shootout) entschieden. Zu Beginn jedes Drittels und nach Spielunterbrechungen wird bei einem Bully über den Puckbesitz entschieden. Der Puck darf mit dem Schlittschuh bewegt werden, allerdings kein Tor damit erzielt werden. Erlaubt ist das Stoppen des Pucks zudem mit der Hand.

Ein Tor ist erzielt, wenn der Puck im vollem Umfang die Torlinie überquert hat. Der Schütze muss sich bei dem Torschuss außerhalb des Torraumes befinden und den Puck mit dem Schläger in das Tor befördern. 

Begriffe: 
Bully: Wird das Spiel bei Beginn des Drittels oder nach einer Unterbrechung wieder angepfiffen, gibt es Bully. Dabei stehen sich zwei gegnerische Spieler gegenüber und der Puck wird von einem Linienrichter eingeworfen. Beide Spieler versuchen den Puck in ihren Besitz zu bekommen, denn gewonnenes Bully bedeutet Scheibenbesitz. Die Mannschaft im Besitz der Scheibe kann dadurch das Spiel gestalten und Initiative ergreifen. Auf dem Bullypunkt der roten Mittellinie wird das Spiel eröffnet und nach jedem Tor und Seitenwechsel fortgesetzt.
Abseits: Beim Spiel auf das gegnerische Tor muss der Puck als erstes oder gleichzeitig mit dem ersten angreifenden Spieler die blaue Linie zwischen neutraler Zone und Angriffszone überqueren. 
Icing (Unerlaubter Weitschuss): Dies ist der Fall, wenn der Puck direkt oder indirekt (über die Bande) die rote Mittellinie und die gegnerische Torlinie überschreitet. Dabei wird bei der No-Touch-Icing-Regel abgepfiffen und es gibt Bully in der gegenüberliegenden Endzone. 
Powerplay: Wird gegen eine Mannschaft eine Strafe ausgesprochen, so hat die bestrafte Mannschaft für die Zeit der Strafe einen Spieler weniger auf dem Eis. Die nicht bestrafte Mannschaft spielt daher in Überzahl. 
Shorthander: Gelingt der Mannschaft in Unterzahl ein Tor, bezeichnet man dieses als Shorthander
Empty-net-Goal: Schießt eine Mannschaft ein Tor, wenn die gegnerische Mannschaft ihren Torhüter durch einen weiteren Feldspieler ersetzt hat, so nennt man dies ein Empty-net-Goal. 
Time-out: Jede Mannschaft kann sich pro Spiel 30 Sekunden Auszeit nehmen. 
Penalty-Shot: Hierbei darf sich der ausführende Spieler von der Mittellinie aus alleine auf den Torwart bewegen und versuchen ein Tor zu erzielen. Dabei darf er sich nicht rückwärts bewegen.

Strafen: 
Folgende Aktionen können bestraft werden und treten am häufigsten auf:

  • Behinderung (Interference)
  • Beinstellen (Tripping)
  • Hoher Stock (High-sticking)
  • Haken (Hooking)
  • Spielverzögerung (Delaying the game)
  • Stockschlag (Slashing)
  • Bandencheck (Boarding)
  • Check mit dem Stock (Cross-checking)
  • Check gegen den Kopf oder Nacken (Checking the head and neck area)
  • Ellbogencheck (Elbowing)
  • Unsportliches Verhalten (Unsportsmanlike conduct)
  • Übertriebene Härte (Roughing)
  • Unerlaubter Körperangriff (Charging)
  • Halten (Holding)
  • Zu viele Spieler auf dem Eis (Too many men)

Mögliche Strafen und Strafzeiten:

  • Kleine Strafe (2 min) / kleine Bankstrafe (2 min gegen die Mannschaft)
  • Kleine Strafe + automatische Disziplinarstrafe (2+10 min)
  • Große Strafe (5 min + automatisch Spieldauer-Disziplinarstrafe)
  • Disziplinarstrafe (10 min)
  • Spieldauer-Disziplinarstrafe (Restausschluss + 1 Spiel Sperre, Eintrag im Spielbericht: 20 min)
  • Matchstrafe (5 min + Restausschluss + evtl. Spielsperren, Eintrag im Spielbericht: 25 min)
  • Strafschuss (Penalty)
  • Gelingt der in Überzahl spielenden Mannschaft ein Tor bei kleiner Strafe, darf der Spieler gleich wieder auf das Eis. 
  • Erhält der Torwart eine Strafe, wird diese durch einen Feldspieler angetreten. 

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Dienstag, 22. Oktober 2019 Das ist unser Trikot zum Tag der Junghaie!

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