DEL Playoffs 2019

Die Playoffs 2019 starten am 6. März mit der 1. Playoff-Runde. Ein eventuelles Spiel 7 im Finale wird am 30. April 2019 ausgetragen.

Für viele Teams und deren Fans geht der Blick langsam Richtung Playoffs. Hier kommen alle wichtigen Informationen im Überblick. Die DEL-Playoffs 2019 starten am 6. März mit den Partien der 1. Playoff-Runde, in denen im Modus „Best of three“ die beiden letzten Teilnehmer am Viertelfinale ausgespielt werden. Ab dem Viertelfinale, das am 12. März startet, werden alle weiteren Runden im Modus „Best of seven“ ausgetragen. Der Meister 2019 steht spätestens am 30. April fest, wenn es im Finale zu einem siebten und entscheidenden Spiel kommen sollte. Heimrecht genießt in jeder Playoff-Runde das Team, das nach der Hauptrunde besser platziert war.

Die Regeln:

Qualifikation für die Playoffs:
Die sechs bestplatzierten Teams sind automatisch für das Viertelfinale qualifiziert. Clubs auf den Plätzen 7 bis 10 der Hauptrunde qualifizieren sich in der 1. Playoff-Runde für das Viertelfinale.

Wer gegen wen?
1. Playoff-Runde: Der Siebte der Hauptrunde trifft auf den Zehnten und der Achte auf den Neunten, wobei der jeweils besser Platzierte das erste Heimrecht besitzt. Es kommt die „Best-of-Three-Regel“ zur Anwendung. Das Heimrecht wechselt bei jedem Spiel.
Weitere Playoff-Runden: Die Paarungen und das jeweils erste Heimrecht richten sich nach den Platzierungen der qualifizierten Clubs in der Hauptrunde. Der Bestplatzierte bekommt den Letztplatzierten, der Zweitbestplatzierte den Vorletzten usw. zugeordnet, wobei der jeweils besser Platzierte das erste Heimrecht besitzt. Ab dem Viertelfinale kommt bis zum Finale die „Best-of-Seven-Regel“ zur Anwendung.

Der Modus:
Für das Viertelfinale sind die sechs Bestplatzierten der Hauptrunde sowie die beiden Sieger der 1. Playoff-Runde qualifiziert. Für das Halbfinale sind die vier Sieger des Viertelfinales qualifiziert. Für das Finale sind die beiden Sieger des Halbfinales qualifiziert. 

Das Spiel:
Spielverlängerung: Endet ein Playoff-Spiel nach der regulären Spielzeit Unentschieden, erfolgt eine Verlängerung von 20 Minuten, jedoch nur solange, bis ein Tor erzielt wird („sudden death“). Zwischen dem Ende der regulären Spielzeit und der Verlängerung wird eine Pause mit Eisbereitung eingelegt und es werden die Seiten gewechselt. Die 20minütigen Verlängerungen werden, jeweils mit neuer Eisbereitung und Pause solange wiederholt, bis das entscheidende Tor gefallen ist („sudden death“). In der Verlängerung gibt es kein Powerbreak. Es wird weiterhin mit fünf Feldspielern und einem Torhüter pro Team gespielt. Die Verabschiedung der Spieler auf dem Eis im Anschluss einer Partie findet nur nach dem entscheidenden Spiel statt.

Nachträgliche Ermittlungsverfahren durch die Ligagesellschaft / Serien-Manager begleiten Teams:
In den diesjährigen DEL-Playoffs 2019 werden nachträgliche Ermittlungsverfahren zur Ahndung von nicht oder vermeintlich zu gering bestraften Regelwidrigkeiten („Fouls“) anders behandelt als in der Hauptrunde. Vor der Saison haben sich die Lizenzclubs darauf verständigt, dass die Ligagesellschaft mit Start der Playoffs selbstständig über die Einleitung nachträglicher Verfahren entscheiden soll. Verfahrensanträge seitens der Clubs sind somit obsolet. Bei großen Strafen (5 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe) wird weiterhin automatisch ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Entscheidungen über sämtliche Verfahren trifft nach wie vor der Disziplinarausschuss. „Die nachträglichen Ahndung von Fouls durch die Liga ist ein weiterer, wichtiger Schritt, um für alle Clubs und Spieler die Spiele so fair und sicher wie möglich zu gestalten“, erläutert Jörg von Ameln, Leiter Spielbetrieb der Deutschen Eishockey Liga.

Strafen und Sperren:
Sämtliche Disziplinarstrafen aus der Hauptrunde werden zum Start der Playoffs gelöscht. Die Spieler gehen demnach ohne Vorbelastung in die K.o.-Runden. Sollte ein Akteur jedoch am letzten Spieltag der Hauptrunde sein Disziplinarstrafenkonto soweit auffüllen, dass die automatische Sperre in Kraft tritt, so ist er für das erste Playoff-Spiel gesperrt. In den Playoffs ist ein Spieler nach seiner zweiten Disziplinarstrafe automatisch für eine Partie gesperrt.

Serien-Manager:
In den Playoffs 2019 wird jede Serie von einem Serien-Manager begleitet. Dieser ist Ansprechpartner für die Teams bei Fragen sowie Problemen rund um die Spiele und fungiert zudem als Mittelsmann zwischen der sportlichen Leitung der Teams, den Schiedsrichtern, sowie der Liga. Die Serien-Manager werden bei allen Spielen anwesend sein, bereiten alle Spiele gemeinsam mit den Schiedsrichter-Coaches und den Offiziellen auf dem Eis vor und nach.

Geänderte Durchführung des Videobeweises:
Die Schiedsrichter sind auch in den Playoffs direkt für die Entscheidung beim Videobeweis verantwortlich. Jedoch können die Unparteiischen zusätzlich als Berater den anwesenden Schiedsrichter-Coaches heranziehen. Dieser wird den Schiedsrichtern während der Beweiserhebung per Headset zugeschaltet und kann auf einem Monitor die Videobilder begutachten. Die letztendliche Entscheidung zu einer Situation treffen aber allein die Unparteiischen.

Die Playoff-Termine im Überblick:

1. Playoff-Runde (Best of three)
Spiel 1: 06.03.2019,
Spiel 2: 08.03.2019
Spiel 3*: 10.03.2019

Viertelfinale (Best of seven)
Spiel 1: 12.03.2019/13.03.2019
Spiel 2: 15.03.2019
Spiel 3: 17.03.2019
Spiel 4: 22.03.2019
Spiel 5*: 24.03.2019
Spiel 6*: 29.03.2019
Spiel 7*: 31.03.2019

Halbfinale (Best of seven)
Spiel 1: 02.04.2019(1)/03.04.2019
Spiel 2: 05.04.2019
Spiel 3: 07.04.2019
Spiel 4: 09.04.2019(2)/10.04.2019
Spiel 5*: 11.04.2019(3)/12.04.2019
Spiel 6*: 14.04.2019
Spiel 7*: 16.04.2019

Finale (Best of seven)
Spiel 1: 18.04.2019
Spiel 2: 20.04.2019
Spiel 3: 22.04.2019
Spiel 4: 24.04.2019
Spiel 5*: 26.04.2019
Spiel 6*: 28.04.2019
Spiel 7*: 30.04.2019

* Falls nötig
1 Bei Heimspiel Kölner Haie
2 Falls Kölner Haie auswärts / Bei Heimspiel Adler Mannheim
3 Bei Heimspiel Kölner Haie

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