Freitag, 16. Juni 2006

Interview mit Rodion Pauels

„Philip Gogulla wäre durch einen deutschen Spieler nicht gleichwertig zu ersetzen gewesen.“

Der Haie-Manager spricht über den Stand der Personalplanungen, die Torwartfrage und als Erstes über Philip Gogulla: Er bleibt beim KEC.

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Rodion Pauels, eine wichtige Personalie ist entschieden: Stürmer Philip Gogulla wechselt nicht nach Buffalo sondern bleibt den Haien erhalten…

Rodion Pauels: Ja, ich habe heute noch mal mit Philip Gogulla telefoniert. Er hat sich entschieden, bei uns zu bleiben. Es freut uns sehr, dass die Gespräche, die wir mit ihm geführt haben, offenbar gefruchtet haben. Ich bin davon überzeugt, dass ihm ein weiteres Jahr in Köln sehr helfen wird. Philip ist bei uns als vollwertiger Stürmer eingeplant. Er wird viel Eiszeit bekommen und kann sich weiter entwickeln. Auf der anderen Seite hilft es uns natürlich auch sehr, dass er bleibt. So ist diese Personalbaustelle geschlossen und das mit dem bestmöglichen Ausgang für uns und die Haie-Fans. Es wäre nicht möglich gewesen, ihn mit einem deutschen Spieler gleichwertig zu ersetzen.

Ersetzt werden muss Torwart Thomas Greiss, der nach Nordamerika gewechselt ist. Wie läuft die Torwartsuche?

Rodion Pauels: Zunächst mal will ich unterstreichen, dass wir bei diesem Thema Ruhe bewahren können. Wir haben mit Oliver Jonas einen sehr guten Torwart im Kader. Sicher hatte er letzte Saison nicht seine beste Spielzeit, aber er wird mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch in die neue Saison gehen. Nichtsdestotrotz sind wir auf der Suche nach einem Keeper. Wir haben ein paar interessante Kandidaten im Auge, Namen kann ich leider keine nennen.

Zudem suchen die Haie zwei weitere Stürmer. Wie ist da der Stand der Dinge?

Rodion Pauels: Der Markt ist in Bewegung. Das kann man positiv und negativ sehen. Die NHL hat gerade in den letzten Tagen noch viele Topspieler aus den europäischen Ligen verpflichtet. Hannover oder Lugano können ein Lied davon singen. Dadurch erhöht sich die Zahl der Konkurrenten im Kampf um die verbleibenden Spieler natürlich, schließlich brauchen diese Klubs Ersatz für die Spieler, die ihnen verloren gegangen sind. Wie beim Torwart haben wir auch bei der Suche nach Angreifern einige Spieler auf unserer Liste. Aber auch da gilt es, geduldig zu sein. Wir haben einen gewissen Anspruch, ein Anforderungsprofil und ein Budget. All das gilt es unter einen Hut zu bringen.

Wie sieht das Anforderungsprofil aus?

Die Qualität muss stimmen, das ist das erste Kriterium. Trainer Doug Mason und ich sammeln über verschiedenste Quellen Informationen über den Spieler. Sind wir von ihm überzeugt, versuchen wir, den Spieler nach Köln zu holen. Um im Powerplay flexibler zu sein, halten wir vor allem Ausschau nach Rechtsschützen.

Wann können die Fans mit den Verpflichtungen rechnen?

Rodion Pauels: Da wage ich keine Prognose. Das kann noch ein paar Wochen dauern.

Im Sommer laufen auf der Geschäftsstelle die Vorbereitungen für die neue Saison. Was machen die Spieler?

Rodion Pauels: Viele trainieren bereits wieder intensiv. Fünf bis sechs Mal in der Woche treffen sich vor allem die deutschen Spieler zu Eiseinheiten mit Doug Mason, zum Krafttraining im Haie-Zentrum oder sie ackern im Olympiastützpunkt in Köln-Müngersdorf. Die Spieler aus dem Ausland halten sich in ihren Heimatländern nach den Trainingsplänen fit.


 

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