2010/2011: Historische Aufholjagd endet im Viertelfinale

Auch die Haie-Saison 2010/2011 sollte turbulent, lebhaft, emotional und spannend verlaufen. Nach schlechtem Start, einer verheerenden Heimbilanz in den ersten Wochen, einer Trainerentlassung und drei „Nummer 1“-Torhütern schaffte der KEC eine einmalige Aufholjagd. Mit viel Moral kämpften sich die Haie zurück und belegten nach der Hauptrunde Platz neun, im Playoff-Viertelfinale scheiterte der KEC schließlich an starken Wolfsburgern.

Investoren sichern Zukunft des KEC

Peter Schönberger, Thomas Eichin und Jan Broer (von links)

 

Dass die Haie überhaupt in ihre 17. DEL-Saison starten konnten, hing lange Zeit am „seidenen Faden“. Der KEC erlebte einen heißen Sommer 2010. Während die WM in Köln tobte und Deutschland einen grandiosen vierten Platz erreichte, kämpften die Haie um Geschäftsführer Thomas Eichin im Hintergrund ums Überleben – mit Erfolg: Am 8. Juni 2010 konnten die Haie vermelden: „Die Zukunft der Kölner Haie ist gesichert!“ Dem KEC war es gelungen, eine Gruppe privater Investoren rund um den Koblenzer Unternehmer Frank Gotthardt für sich zu gewinnen. Freude und Erleichterung waren groß: „Der Einstieg der neuen Investoren sichert den Fortbestand des KEC und ist langfristig angelegt. Die Arbeit der letzten Wochen hat sich bezahlt gemacht. Unser Dank gilt unseren Fans, die viel Geduld bewiesen haben, unseren Partnern, Angestellten und der Arena“, so Eichin. Für die neuen Gesellschafter Frank Gotthardt, Uwe Eibich, Peter Schönberger und Jan Broer, der ab dem 1. Januar 2011 an der Seite Eichins zudem Geschäftsführer bei den Haien wurde, war das Entgegenkommen der LANXESS arena ein wesentlicher Baustein für den Einstieg beim KEC: „Die Arena hat sich als wahrer Partner erwiesen“, fasste Eichin die Gespräche und Verhandlungen mit der Arena Management GmbH zusammen.

 

Neues Team bleibt in den Startlöchern hängen

Bill StewartBill Stewart, Trainer und Manager der Haie, baute das Team im Vergleich zur Vorsaison gewaltig um. 14 Neuzugänge trugen das KEC-Trikot. „Aus jeder Krise erwächst eine Chance“, überschrieb der Kanadier seine Ausführungen bei der Saisoneröffnungspressekonferenz in der Sportsbar des KEC. Stewarts Botschaft war eindeutig: „Wir wollen den Fans und Sponsoren wieder Identität zurück geben. Sie sollen das Haie-Trikot wieder mit Stolz tragen.“ Starke Worte, an denen Stewart gemessen werden sollte. Doch schon Anfang November sollte seine Zeit bei den Haien vorbei sein.

Dubielewicz muss hinter sich greifenDer Start war verheißungsvoll. Beim 3:0 in Hamburg am ersten Spieltag feierte Torwart Adam Dennis einen shut-out. Doch der Jubel sollte schnell verhallen und lange nicht mehr zu hören sein. Dem Traumstart im hohen Norden folgten fünf Spiele ohne einen einzigen Punkt und insgesamt fast vier Gegentreffer pro Spiel. Ehe sich der KEC versah, war er im Tabellenkeller angekommen. Stewart hatte die Torwartposition als Schlüssel für die Niederlagen ausgemacht. Nach nur sieben Spielen im Haie-Trikot wurde Dennis aussortiert. Ende September verpflichtete der KEC den Kanadier Wade Dubielewicz, doch auch er konnte die Misere im Tor nicht dauerhaft beheben.

1000. Heimspiel und fünf Ehrenbanner

Die Ehrenbanner in der Arena„Ich bin sehr bewegt. Mit so großen Spielern in einer Reihe zu stehen, ist eine große Ehre.“ Jörg Mayr war es anzumerken: Diese Zeremonie im Rahmen des 1000. Heimspiels am 26. September 2010 gegen Iserlohn, bei der die Ehrenbanner der ehemaligen KEC-Spieler Peppi Heiss, Jörg Mayr, Ralf Philipp, Miro Sikora und Robert Müller gehisst wurden, bereitete nicht nur dem Haie-Urgestein Gänsehaut.

Dunkle Halle, Scheinwerferlicht und viele Erinnerungen. Als die Bilder des Peppi Heiss-Abschiedsspiels von 2001 über den Videowürfel flackerten, hatte manch ein Haie-Fan Tränen in den Augen. Die festliche Präsentation der Ehrenbanner mit den Trikotnummern 1, 6, 8, 11 und 80, die beim KEC aus Respekt und Anerkennung für die Spieler, die sie zuletzt trugen, nicht mehr vergeben werden, war bewegend. Peppi Heiss sendete per Videobotschaft Grüße in die Arena, bei Mayr, Philipp, Sikora und Müller erinnerten viele Fotos aus vergangenen Tagen an ihre Karriere und ihr Wirken. „Fünf besondere Menschen und fünf besondere Spieler“, traf Stadionsprecher Oliver Frühauf genau den Punkt. Großen Applaus und „Robert Müller“-Sprechchöre gab es, als die Nummer 80 unter das Arena-Dach gehängt wurde.

Auch in der Business-Lounge wurde das Zeremoniell mit viel Interesse verfolgt. Besondere Ehrengäste zum 1000. Heimspiel: Die erste Kölner Bundesliga-Mannschaft von 1969/70. Sie war in nahezu kompletter Stärke vertreten: Dieter Horky, Wolf Herbst, Dieter Esser, Dieter und Detlef Langemann, Manfred Schwarz, Helmut Berger, Helge Willems, Uli Rudel, Peter Schmitz, Klaus Roski, Wilfried Weiß, Hans Günther Dönges, Horst Hauger, Marian Pawelczyk, Wim Hospelt, Teddy Fonk, die Witwe von Roland Darscheidt Marianne, die Tochter des erkrankten Jochen Virnich Christiane sowie der erste Bundesliga-Trainer Ondrej Bendik, der auf dem Eis von Mirko Lüdemann ein 1000er Erinnerungstrikot erhielt und der ehemalige KEK-Vorstand Hans-Werner Münstermann freuten sich über das spezielle „Familientreffen“. Der erste Heimsieg der Haie in der neuen Saison (5:2) sorgte für die Abrundung eines perfekten Abends.

Haie treten auf der Stelle, Sundblad übernimmt für Stewart

Niklas SundbladDer Sieg gegen Iserlohn brachte jedoch nicht die erhoffte Wende. In der heimischen LANXESS arena fuhr der KEC einfach viel zu wenige Zähler ein. Tiefpunkt der Misere war das 1:6 gegen die Eisbären Berlin Anfang Oktober. Fast schon symbolisch schlich Stewart „getroffen“ aus der Halle. Ein Puck hatte ihn am Hinterkopf erwischt und für eine blutende Wunde beim Cheftrainer gesorgt.

Doch der KEC reagierte zunächst trotzig auf die Demütigung durch die Berliner. Einem unverhofften Dreier in Augsburg folgte eine erneute – wenn auch knappe – Heimniederlage gegen Nürnberg und ein Erfolg nach Penaltyschießen gegen Hamburg. So keimte immer wieder Hoffnung auf, doch die so sehr herbei gesehnte Serie trat einfach nicht ein und die Haie somit auf der Stelle.

Ein grandioser Derby-Sieg sorgte zumindest ein paar Stunden lang für echte Glücksgefühle in Köln. Angeführt von Nachverpflichtung John Tripp fegte der KEC die DEG am 30. Oktober in deren Halle mit 7:3 vom Eis. Es war der höchste Erfolg über den Erzrivalen seit Ende der 90er Jahre. Doch auch dieser Sieg blieb ein Strohfeuer.

Es folgte eine 3:6-Heimpleite gegen Straubing und eine 5:6-Niederlage in Krefeld, die schließlich Bill Stewarts Ende beim KEC besiegelte. Am 6. November 2010 wurde der Kanadier freigestellt. „Wir haben bis zuletzt gehofft, dass wir gemeinsam mit Bill Stewart die Wende herbeiführen können“, sagte Thomas Eichin an jenem Samstagmorgen, „doch wir sehen nun keinen weiteren Spielraum mehr. Es gab positive Entwicklungen, doch diese wurden durch häufige Rückschläge überlagert. Wir sehen unsere sportlichen Ziele gefährdet und wollen mit dieser Entscheidung auch einen Impuls für den weiteren Saisonverlauf setzen.“ Niklas Sundblad, bis dato Co-Trainer unter Stewart, übernahm das Kommando.

Danny aus den Birken wird zum entscheidenden Faktor

Danny aus den BirkenSundblads erstes Spiel als Chef an der Bande wurde zum erneuten Tiefschlag für alle Haie-Fans. Obwohl der KEC einen Punkt gegen den starken Aufsteiger München holte, erlaubte der Spielverlauf keine Freude über diesen Zähler. Die Haie vergeigten eine 4:0-Führung in eigener Halle, kassierten 12 Sekunden vor Schluss das 5:5 und verloren am Ende im Penaltyschießen. Die DEL-Pause Anfang November kam da gerade recht.

Zumal der KEC etwas zu verkünden hatte: Die Verpflichtung Uwe Krupps als neuer Sport-Boss löste in allen Bereichen ein positives Echo aus. Die Zukunft der Haie konnte kommen – auch wenn die Gegenwart trübe aussah. Doch das sollte sich schon bald ändern.

Es war der 23. November 2010, an dem das Fachblatt Eishockey News feststellte: „Ein Team bereits Mitte November abzuschreiben, verbietet sich eigentlich. Die Saison der Kölner Haie kann aber nur noch ein Wunder retten.“ Just an diesem Tag vermeldete der KEC die Verpflichtung des Torhüters Danny aus den Birken. Ihn als das beschriebene „Wunder“ zu bezeichnen, ist sicher zu viel des Guten, doch aus den Birkens Unterschrift unter den Haie-Vertrag läutete den Beginn einer Aufholjagd ein, die es so im deutschen Eishockey wohl noch nie gegeben hatte.

Aus den Birkens Leistung sollte die Basis für den nicht mehr für möglich gehaltenen Playoff-Einzug sein. In den folgenden 31 Hauptrundenspielen, in denen der neue Publikumsliebling zwischen den Pfosten stand, holte der KEC 19 Siege und blieb nur sechs Mal gänzlich ohne Punkt. Aus den Birken schaffte bis zu den Playoffs eine Fangquote von 93,5% und hielt fünf Mal „zu Null“. Da erstaunte es kaum, dass der KEC-Goalie zum Sammler von Trophäen wurde. Im Dezember 2010 wurde er nicht nur von den Haie-Fans zum „Spieler des Monats“ gewählt, auch ligaübergreifend gewann er diesen Titel. Nach der Saison kürten ihn die Haie-Anhänger gar zum „Spieler des Saison“ und eine Jury aus Eishockey-Experten zum „DEL-Aufsteiger des Jahres“. Danny aus den Birken selbst blieb dabei immer bescheiden, vielmehr lobte er nach Siegen und vielen Paraden stets seine Vorderleute: „Die Jungs haben wahnsinnig stark gearbeitet. Sie haben unglaublich viele Schüsse geblockt. Das war wieder eine klasse Mannschaftsleistung.“

Haie punkten wie ein Tabellenführer

John TrippAb Ende November legte der KEC also richtig los: In 18 aufeinander folgenden Spielen ging der KEC nur ein einziges Mal komplett leer aus. Die Haie punkteten und punkteten und verkürzten den Abstand zu Rang zehn, der zeitweise auf 15 (!) Zähler angewachsen war, mit beeindruckender Beharrlichkeit. Spitzenteams ließen in den Duellen mit Köln reihenweise Federn. Auch zu Hause versöhnte die Mannschaft die Fans mehr und mehr. Der 2:1-Erfolg über Krefeld Ende Januar 2011 war der siebte in Folge. Endlich fuhren die Haie Siege in Serie ein. Spiele in der LANXESS arena wurde zum echten Eishockey-Erlebnis. Der KEC war wieder da!

Umso bitterer war es, dass es die wenigen Rückschläge (wie das 3:4 in Straubing Anfang Januar) ausgerechnet gegen direkte Konkurrenten setzte. Da die DEL in dieser Phase aber derart ausgeglichen war, war fast jedes Spiel ein Duell mit einem Mitstreiter im Playoff-Kampf.

Dass die Erfolgssträhne nicht ewig anhalten würde, war allen klar. Dennoch tat es extrem weh, als den Haien Anfang Februar die Playoffs doch noch aus den Händen zu gleiten schienen. Gegen Hannover, Wolfsburg und Augsburg glückte den Haien nur ein einziger Punkt, da kam das Derby in eigener Halle gerade recht: Die Haie siegten am 6.2. mit 4:3 n.P.! Christoph Ullmann erzielte dabei alle vier Kölner Treffer: „Ich habe noch nie in meinem Leben in einem Spiel vier Tore gemacht“, gestand Ullmann nach dem 94. Kölner Sieg der Derby-Historie, „ich bin froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte. Wir haben am Schluss alles nach vorne geworfen und wurden belohnt. Die Kulisse hat uns nach vorne getrieben.“

Showdown in Iserlohn

Matt Pettinger trifft zum Sieg

Mit der Aussicht, nur drei ihrer letzten neun Spiele vor den eigenen Fans austragen zu können, traten die Haie inklusive Rückenwind aus dem Derby-Sieg zu Hause gegen München an. Das Ergebnis war ernüchternd: Der EHC siegte mit 5:2 und ließ die Playoff-Chancen des KEC, der jetzt auswärts zum punkten verdammt war, spürbar sinken.

Doch abermals zeigten die Haie, was sie zu leisten im Stande sind. Fünf Siege in Serie – davon vier auf fremdem Eis – verzückten die Fans, schockierten die Konkurrenten, erstaunten die Experten und stärkten das Selbstbewusstsein der Haie. Selbst die Derby-Niederlage in Düsseldorf kurz darauf nahm der KEC scheinbar gelassen hin. So gab aus den Birken zu Protokoll: „Mir war klar, dass wir noch ein schlechtes Spiel machen würden. Dann war es eben das gegen Düsseldorf.“

Der Playoff-Kampf spitzte sich mehr und mehr zu. Mit Nürnberg, Köln, Hamburg, Iserlohn und Straubing lauerten kurz vor Toreschluss fünf Mannschaften auf zwei noch zu vergebende Plätze. Die Haie hatten vor dem Heimspiel am 8. März gegen Berlin eine gute Ausgangsposition. Doch die war nach dem Spiel dahin, da der KEC nur einen Zähler holte. Wenn man die Geschichte des Spiels kennt, war jedoch selbst diese Niederlage ein Sieg der Kölner Moral: Sieben Minuten vor Schluss lag der KEC gegen clevere Eisbären mit 2:6 zurück, doch dann begann der „Eishockey-Wahnsinn“: Bei Greg Classens Treffer zum 3:6 (53.) glaubten die Fans noch an Ergebniskosmetik, bei Ivan Cierniks 4:6 (55.) wurde der Torjubel schon lauter und spätestens nach Christoph Ullmanns Anschluss zum 5:6 (57.) bebte die Arena. Jetzt war allen klar: Die Haie spielen sich in einen Rausch. Tatsächlich konnten die Eisbären den Haie-Express in der regulären Spielzeit nicht mehr stoppen. 87 Sekunden vor der Sirene schaffte Matt Pettinger das Unfassbare und egalisierte den vier-Tore-Rückstand endgültig (59.). In der Verlängerung war der KEC dem Extrapunkt sehr nahe, doch schließlich hatte Berlin im Penaltyschießen das bessere Ende für sich. „Das war ein verrücktes Spiel“, sagte Haie-Verteidiger Moritz Müller nach dem Match, „ich glaube aber, dass wir nach diesem Spielverlauf von einem gewonnenen Punkt sprechen können.“

Viele hatten es bereits Wochen vor diesem Spiel prophezeit und tatsächlich wurde das letzte Hauptrundenspiel der Haie am Seilersee in Iserlohn zum „Endspiel“ für beide Mannschaften. Die Ausgangslage ließ zwar viele Varianten zu, klar war aber: Verlieren die Haie glatt, ist die Saison des KEC beendet, gewinnen die Haie und machen dabei zudem Punkte auf die Konkurrenz aus Hamburg und Straubing gut, stehen die Haie in den Playoffs! Und genau so kam es: In einem an Spannung und Intensität kaum zu überbietenden Duell setzte sich die Mannschaft von Niklas Sundblad mit 1:0 durch! Danny aus den Birken gelang ausgerechnet bei seinem Ex-Club ein erneuter shut-out, „Held des Abends“ war Stürmer Matt Pettinger, der kurz vor Schluss den einzigen Treffer des Spiels erzielte. Hamburg und Straubing patzten und so stand fest, was vor wenigen Monaten noch unmöglich schien: Die Haie hatten sich für die Playoffs qualifiziert.

München geschlagen, Wolfsburg zu stark

Wolfsburg war Endstation

In der ersten Runde traf der KEC auf den EHC München. In der „best of three“-Serie setzten sich die Haie mit 2:0 durch. Doch so deutlich wie es das Ergebnis ausdrückt, war es nicht. Im ersten Spiel führte München bis 27 Sekunden vor Schluss mit 3:2, ehe Münchens Torwart Ellwing absichtlich sein Gehäuse verschob. Den fälligen Penalty versenkte Pettinger zum Ausgleich. Es folgte eine Verlängerung, die ihrem Namen alle Ehre machte. Erst in der dritten Overtime – kurz vor Mitternacht und nach fast 4,5 Stunden Spielzeit – erlöste „Marathon-Mann“ Philip Gogulla den KEC mit dem Siegtreffer. In Spiel 2 zogen die Haie auf 4:1 davon, mussten am Ende aber doch noch zittern. Am Ende hieß es wieder 4:3 und die Haie standen zum ersten Mal seit 2008 wieder im Viertelfinale.

Dort traf der KEC auf den Vorrunden-Ersten Wolfsburg. Die Grizzly Adams erwiesen sich als zu stark für Köln. In drei hart umkämpften Partien setzten sich die Niedersachsen schließlich mit 3:0 durch. Doch alle Fans waren sich einig: Die Haie konnten die Saison erhobenen Hauptes beenden. Die Aufholjagd, die vielen hart umkämpften Spiele und die zahlreichen Siege in der zweiten Saisonhälfte sorgten für Versöhnung und einen respektablen Saisonabschluss.

Zwei Urgesteine im Scheinwerferlicht

Mirko Lüdemann und Lothar Zimmer

In der Saison 2010/2011 erreichte Haie-Rekordspieler Mirko Lüdemann zahlreiche Meilensteine. Er absolvierte sowohl im KEC-Trikot als auch als DEL-Spieler seine 900. Partie, er überholte bereits zuvor, am 16. Februar 2011, mit 893 DEL-Einsätzen den bisherigen Liga-Rekordspieler Andi Renz und schaffte am 25. März 2011 seinen 500. Scorerpunkt im Haie-Trikot. Damit zog er in der Saison 2010/2011 in der „ewigen Haie-Scorerliste“ an Spielern wie Marcus Kuhl, Dave McLlwain und Udo Kießling vorbei. Helmut Steiger (ebenfalls 500 Punkte) wird Lüdemann dann voraussichtlich in der Saison 2011/2012 überholen, der Vertrag mit dem Ur-Hai wurde im Februar 2011 verlängert.

In den wohlverdienten Ruhestand ging Materialwart Lothar Zimmer. Nach über 2.200 Spielen an der Haie-Bande wird „Schnäuz“ seine Haie ab der DEL-Saison 2011/2012 von einem Ehrenplatz in der Arena verfolgen. Das Haie-Urgestein war der dienstälteste Angestellte beim KEC, er arbeitete seit 1979 bei den Haien!

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