Dienstag, 02. Februar 2016

„Wir werden einen gründlichen Plan erarbeiten.“

Mark Mahon im O-Ton

Am Dienstag war Mark Mahon, der neue Sportdirektor des KEC, um 7.30 Uhr in der Haie-Trainingshalle, um sich das Früh-Training der U19 und der U16 anzuschauen, tags zuvor äußerte er sich in der Sportsbar …

… zu seiner neuen Aufgabe:

„Es ist eine große Ehre für mich, hier als Sportdirektor arbeiten zu dürfen sowie eine große Herausforderung und Chance. Es gibt viel zu tun. Köln ist eine Top-Adresse im europäischen Eishockey. Meine Aufgabe wird es sein, alles genau zu evaluieren, damit wir in der Zukunft mehr Konstanz in der Mannschaft haben. Der kurzfristige Fokus liegt darauf, dass wir nach dem 6. März noch im Wettbewerb sind. Bis Saisonende werden wir einen vernünftigen und gründlichen Plan erarbeitet haben, wie wir am Spielermarkt agieren wollen.“

… zu Trainer und Mannschaft:

„Ich hatte Meetings mit Cory (Clouston) und Thomas (Brandl). Sie sind sehr professionell und detailliert. Natürlich freut sich der Trainerstab darauf, jetzt eine „normale“ Trainingswoche zu haben. Die Mannschaft hat am Wochenende viel Charakter und Moral bewiesen. Sie hat teilweise super gespielt. In der jetzigen Phase der Saison geht es darum, Spiele unbedingt zu gewinnen. Die Mannschaft hat zwei Mal einen Weg gefunden, das zu tun.“

… zur DEL und zur Kaderplanung:

„Die Liga hat sich in den letzten Jahren meiner Einschätzung nach um 15% verbessert. Es ist eine sehr körperbetonte Liga. Es gibt kaum Raum auf dem Eis. Bei der Auswahl unserer Spieler, geht es nicht darum, ob es Kanadier oder Schweden sind, es geht darum, dass wir Spieler unter Vertrag haben, die konstant gute Leistungen bringen und zu einer erfolgreichen Mannschaft werden. Der Trainer ist in diese Entscheidungen sehr intensiv eingebunden, weil er mit den Spielern arbeiten wird. Langfristige Basis sind die deutschen Spieler. Sie bilden den Kern.“

… zum Nachwuchs:

„Die Bindung zum Nachwuchs ist sehr, sehr wichtig. In der DNL steht Köln mit Mannheim ganz oben. Spieler aus dem Nachwuchs sind die Zukunft des deutschen Eishockeys. Es gehört zu meinen Aufgaben, die Verbindung zum Nachwuchs zu festigen.“

… zu seiner Berliner Vergangenheit und zu seiner Kölner Zukunft:

„Peter-John Lee und Uwe Krupp haben mir in Berlin die Tür geöffnet, um die Liga noch besser kennen zu lernen. Ich habe in den letzten fünf Jahren schon viel DEL-Eishockey gesehen, so habe ich ein gutes Gefühl für die Liga. Uwe hat sehr viel Positives über Köln berichtet. Ich wollte nicht jahrelang Co-Trainer bleiben, daher bin ich dankbar für die Chance, die mir Peter Schönberger und Frank Gotthardt hier bei den Haien geben.“

 

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