Eishockey-Spektakel mit glücklicherem Ende für die Pinguine

Freitag, 28. Dezember 2012

Foto: ISPFD
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KEC unterliegt vor Saisonrekordkulisse mit 5:6!

Die Sportfans, die am Freitagabend nicht in der LANXESS arena waren, kann man eigentlich nur bemitleiden. Sie haben ein echtes Eishockey-Spektakel verpasst! Elf Tore, ständig wechselnde Führungen, reihenweise Torchancen, tolle Stimmung und ein Finale der Extraklasse. Aus Kölner Sicht nervte aber das Endergebnis. Krefeld entführte drei Punkte aus der Arena und gewann mit 6:5.

Gleich zu Beginn zeigte sich der KEV als Meister der Effektivität. Mit zwei Torschüssen zogen die Pinguine durch Mark Voakes (2.) und Roland Verwey (6.) mit 2:0 davon. Doch Philip Riefers hatte 47 Sekunden später – nach tollem Zusammenspiel mit Felix Schütz – eine Antwort parat (6.). Er sollte nicht der einzige Ex-Krefelder bleiben, der an diesem Abend jubeln durfte.

Binnen 33 Sekunden drehten Ex-Pinguin Rok Ticar und Alex Weiß die Partie (beide 21.). Charlie Stephens – ebenfalls schon mal im KEV-Trikot aktiv – schraubte das Ganze unter dem tosenden Jubel der Fans (16.612 Zuschauer bedeuteten Saisonrekord!) auf 4:2 (27.). Doch Krefeld kam noch vor der Sirene zurück: Andreas Driendl (33.) und erneut Roland Verwey (36.) egalisierten auf 4:4.

Im letzten Drittel sah es zunächst nach einem weiteren Heimsieg für den KEC aus, als Andreas Holmqvists Schlagschuss in Überzahl von Alex Weiß zum 5:4 ins Netz gelenkt wurde (46.). Doch auch diese Führung hielt nur kurz. Martin Schymainski staubte wenig später zum 5:5 ab (47.). Eine Prügelei zwischen Charlie Stephens und Christian Ehrhoff leitete die spannende Schlussphase ein, in der Elia Ostwald aus zentraler Position zum Sieg für die Gäste traf (52.). Der geriet nochmals heftig ins Wanken, als Köln am Ende mit sechs gegen drei zum Angriff blies, die Pinguine aber keinen Treffer mehr zuließen.

„Wir sind angefressen“, ärgerte sich Uwe Krupp über die Niederlage, „das hätte uns nicht passieren dürfen. Wir hatten das Spiel zwei Mal in der Hand, haben aber einen Weg gefunden, um es doch noch zu verlieren. Sechs Gegentore sind zu viel.“

Am Sonntag spielen die Haie in Hannover (14.30 Uhr). Nächstes Heimspiel: 08.01.2013 gegen München.

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